{"id":180025,"date":"2021-09-24T11:05:57","date_gmt":"2021-09-24T07:05:57","guid":{"rendered":"https:\/\/1905.az\/?p=180025"},"modified":"2021-09-24T11:05:58","modified_gmt":"2021-09-24T07:05:58","slug":"rede-von-praesident-ilham-aliyev-im-videoformat-bei-der-jaehrlichen-generaldebatte-der-76-sitzung-der-un-generalversammlung-praesentiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/rede-von-praesident-ilham-aliyev-im-videoformat-bei-der-jaehrlichen-generaldebatte-der-76-sitzung-der-un-generalversammlung-praesentiert\/","title":{"rendered":"Rede von Pr\u00e4sident Ilham Aliyev im Videoformat bei der j\u00e4hrlichen Generaldebatte der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung pr\u00e4sentiert"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"639\" src=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Aliyev_BMT-de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-180010\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Aliyev_BMT-de.jpg 1000w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Aliyev_BMT-de-400x256.jpg 400w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Aliyev_BMT-de-300x192.jpg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Aliyev_BMT-de-768x491.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8211; Herr Vorsitzender.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Generalsekret\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ich gratuliere Herrn Abdullah Shahidi zu seiner Wahl zum Pr\u00e4sidenten der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung und w\u00fcnsche eine gl\u00fcckliche Hand und viel Erfolg. Ich spreche auch Herrn Volkan Bozkir, einem Bruder aus der T\u00fcrkei, meinen tiefen Dank f\u00fcr seine F\u00fchrung als Vorsitzender der 75. Tagung der UN-Generalversammlung aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die COVID-19-Pandemie stellt die Welt weiterhin vor gro\u00dfe Herausforderungen. Seit den ersten Tagen hat unsere Regierung wichtige und praktische Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen und die negativen Auswirkungen der Pandemie zu minimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan hat Mitte Januar des laufenden Jahres eine Impfkampagne gestartet. Verabreichte Impfdosen pro 100 Einwohner\/innen betr\u00e4gt mehr als 80 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sozio\u00f6konomisches Paket von rund 2,7 Milliarden US-Dollar wurde bereitgestellt, um die von COVID-19 betroffene Bev\u00f6lkerung und Unternehmen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank durchgef\u00fchrten geeigneten und geplanten Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen konnte die Situation mit der Pandemie unter Kontrolle gehalten und das in unserem Land geltende Quarant\u00e4neregime wurde schrittweise gelockert. Die umfassenden Bem\u00fchungen Aserbaidschans zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie wurden auf internationaler Ebene anerkannt. Im Jahr 2020 bezeichnete die Weltgesundheitsorganisation Aserbaidschan als vorbildliches Land im Kampf gegen Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan hat all diese Ma\u00dfnahmen auf Kosten seiner eigenen finanziellen Mittel durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus haben wir der Weltgesundheitsorganisation einen freiwilligen finanziellen Beitrag in H\u00f6he von 10 Millionen US-Dollar sowie humanit\u00e4re und finanzielle Hilfe geleistet, um den Kampf gegen das neuartige Coronavirus in mehr als 30 L\u00e4ndern zu unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus haben wir 150.000 Impfdosen kostenlos in vier L\u00e4nder geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan ist f\u00fcr zu mehr globale Solidarit\u00e4t in der Bew\u00e4ltigung der Pandemie. Als Vorsitzender der Bewegung der Blockfreien Staaten hat Aserbaidschan eine Reihe von globalen Initiativen vorgelegt. Im Mai 2020 organisierte Aserbaidschan ein Gipfeltreffen der L\u00e4nder der Kontaktgruppe der Bewegung der Blockfreien Staaten zum Kampf gegen COVID-19. Bei dem Gipfeltreffen habe ich im Namen der Bewegung der Blockfreien Staaten vorgeschlagen, eine Sondersitzung der UN-Generalversammlung auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs zum Kampf gegen das Coronavirus abzuhalten. Die Initiative wurde von mehr als 150 UN-Mitgliedstaaten unterst\u00fctzt und am 3.\/4. Dezember 2020 fand eine Sondersitzung statt. Ich danke dem UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres und allen L\u00e4ndern f\u00fcr die Unterst\u00fctzung unserer Initiativen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan \u00e4u\u00dferte mehrmals seine Unzufriedenheit, dass reiche L\u00e4nder mehr Impfstoff erhalten, als sie ben\u00f6tigen. Wir \u00e4u\u00dfern uns weiter besorgt \u00fcber den anhaltenden \u201cImpfnationalismus\u201c und die zunehmende Ungleichheit zwischen Industrie- und Entwicklungsl\u00e4ndern im Zusammenhang mit dem Zugang zu Impfstoffen. Solche Ma\u00dfnahmen hindern Entwicklungsl\u00e4nder daran, ihre Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen. Internationalen Berichten zufolge wurden bisher mehr als 75 Prozent der weltweit verf\u00fcgbaren Impfdosen von 10 reichen L\u00e4ndern erhalten, w\u00e4hrend die Impfrate in den L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen weniger als 2 Prozent betr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die internationale Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, hat Aserbaidschan im Namen der Bewegung der Blockfreien Staaten im UN-Menschenrechtsrat eine Resolution zur Gew\u00e4hrleistung eines gleichen und universellen Zugangs zu Impfstoffen f\u00fcr alle L\u00e4nder vorgeschlagen, die im M\u00e4rz dieses Jahres einstimmig angenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan plant, in der laufenden Sitzung der UN-Vollversammlung einen Resolutionsentwurf zum gleichen Thema vorzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass starke, koordinierte und zielgerichtete globale Schritte f\u00fcr eine noch bessere Erholung nach COVID-19 erforderlich sind. In diesem Sinne schlagen wir die Einrichtung eines hochrangigen UN-Panels zur globalen Erholung nach COVID-19 vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr j\u00e4hrt sich die Gr\u00fcndung der Bewegung der Blockfreien zum 60. Male. Auf einstimmigen Beschluss der 120 Mitglieder der Blockfreien Bewegung \u00fcbernahm Aserbaidschan beim im Oktober 2019 in Baku abgehaltenen 18. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs den Vorsitz der Bewegung f\u00fcr drei Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan unterst\u00fctzt nachdr\u00fccklich die Gew\u00e4hrleistung der Gerechtigkeit und V\u00f6lkerrechts sowie die legitimen Interessen der Mitgliedsstaaten der Bewegung. In diesem Jahr haben die Mitgliedsstaaten der Organisation einstimmig beschlossen, den Vorsitz Aserbaidschans um ein weiteres Jahr zu verl\u00e4ngern \u2013 bis Ende 2023. Dies ist ein Zeichen der Best\u00e4tigung und Anerkennung des erfolgreichen und effektiven Vorsitzes Aserbaidschans in der Bewegung der Blockfreien in einer f\u00fcr die ganze Welt schwierigen Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist f\u00fcr Aserbaidschan von besonderer Bedeutung. Aserbaidschan ist eines von 12 L\u00e4ndern der Welt, das den 3. Freiwilligen Nationalen Bericht \u00fcber die Umsetzung der Agenda 2030 vorgelegt hat, und der erste Staat in seiner Region.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 72,4 von 100 m\u00f6glichen Punkten auf dem Index \u201cZiele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung\u201c wurde Aserbaidschan im Bericht f\u00fcr nachhaltige Entwicklung 2021 unter165 L\u00e4ndern als 55 Staat eingestuft. Im Bericht werden die Fortschritte Aserbaidschans in den Bereichen Armutsbek\u00e4mpfung, Gesundheit, Ern\u00e4hrung, Erwerbsbeteiligung von Frauen, sauberes Wasser und sanit\u00e4re Einrichtungen, Zugang zu Energie, Internetnutzung, Schutz bedrohter Arten, Verbesserung des Wohlergehens der Bev\u00f6lkerung und nachhaltige st\u00e4dtische und l\u00e4ndliche Entwicklung hervorgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan nimmt an der Umsetzung regionaler Koordinationsprojekte wie Ost-West-, Nord-S\u00fcd- und Nordwest-Transportkorridoren aktiv teil und hat sich damit zu einem der wichtigsten und zuverl\u00e4ssigsten Transport- und Logistikzentren in Eurasien entwickelt. Wir haben den Internationalen Seehandelshafen von Baku in Betrieb genommen, dessen Umschlagskapazit\u00e4ten 15 Millionen Tonnen betr\u00e4gt. Nach Bedarf kann dieses Volumen auf 25 Millionen Tonnen erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan hat das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und sich freiwillig verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 35 Prozent gegen\u00fcber dem Basisjahr 1990 zu reduzieren. Dar\u00fcber hinaus pr\u00fcfen wir die M\u00f6glichkeit, im Rahmen des Pariser Abkommens bedingte Ziele f\u00fcr 2050 festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit betr\u00e4gt der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieproduktion des Landes 17 Prozent. Unser Ziel ist es, diesen Wert bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Mit drei gro\u00dfen internationalen Energieunternehmen wurden Vereinbarungen \u00fcber Investitionen in den Bau von drei Wind- und Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt in den n\u00e4chsten 3-4 Jahren unterzeichnet. Eines dieser Projekte wird in der Region Ost-Zangazur umgesetzt, die w\u00e4hrend des 44-t\u00e4gigen Krieges von der armenischen Besatzung befreit wurde. Dieses 240-Megawatt-Solarkraftwerk wird das gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Direktinvestitionsprojekt in den befreiten Gebieten Aserbaidschans sein. Ich lade auch andere internationale Energieunternehmen ein, in gr\u00fcne Energieprojekte in den befreiten Gebieten Aserbaidschans zu investieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe k\u00fcrzlich das befreite Karabach und Ost-Zangazur zur Gr\u00fcnen Energiezone erkl\u00e4rt. Die befreiten Gebiete Aserbaidschans verf\u00fcgen \u00fcber ein nachgewiesenes erneuerbares Energiepotenzial von 7.200 Megawatt Solarenergie und 2.000 Megawatt Windenergie.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Export von Roh\u00f6l und Gas hat sich Aserbaidschan in den letzten Jahren zu einem Stromexporteur entwickelt. Heute exportieren wir Strom in vier Nachbarl\u00e4nder. Gleichzeitig steigt der heimische Energieverbrauch aufgrund des Bev\u00f6lkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung. In den ersten 8 Monaten dieses Jahres verzeichnete die Nicht-\u00d6l-Industrie Aserbaidschans ein Wachstum von 18,4 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das aserbaidschanische Volk ist an seinen Wurzeln, seine Geschichte, Sprache und Traditionen sehr gebunden. Anl\u00e4sslich des 880-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des gro\u00dfen aserbaidschanischen Dichters Nizami Ganjavi habe ich dieses Jahr zum Jahr von Nizami Ganjavi erkl\u00e4rt. Die Ideale und Werte wie Frieden, Gerechtigkeit, Humanismus, Freiheit und Gleichheit, die Nizami Ganjavi in seinen Werken im 12. gef\u00f6rdert hat, stehen im Einklang mit den Prinzipien, die von den Vereinten Nationen gef\u00f6rdert und verteidigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sch\u00fctzen und unterst\u00fctzen den Multikulturalismus als Lebensart in Aserbaidschan. Aserbaidschan wird als Beispiel f\u00fcr Toleranz in der Welt, friedliches Zusammenleben von Vertretern verschiedener religi\u00f6ser und ethnischer Gruppen bezeichnet. Der im Jahre 2008 von Aserbaidschan initiierte Baku-Prozess mit dem Ziel, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen der muslimischen Welt und Europa zu st\u00e4rken, wird von den Vereinten Nationen stark unterst\u00fctzt. In den Resolutionen der UN-Vollversammlung wird das regelm\u00e4\u00dfig in Aserbaidschan stattfindende Weltforum f\u00fcr den interkulturellen Dialog als \u201cwichtige globale Plattform zur F\u00f6rderung des interkulturellen Dialogs\u201c angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Rede bei der UN-Generalversammlung im September des letzten Jahres habe ich Ihre Aufmerksamkeit auf die anhaltende Besatzung aserbaidschanischer Gebiete durch Armenien und die aggressiven Erkl\u00e4rungen und Aktionen der armenischen Regierung gelenkt. Heute kann ich mit Stolz sagen, dass Armenien auf dem Schlachtfeld besiegt wurde und Aserbaidschan der Okkupation ein Ende gesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien hat 20 Prozent unserer Gebiete etwa 30 Jahre besetzt gehalten. Die Besatzung wurde von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begleitet. Armenien ver\u00fcbte 1992 den V\u00f6lkermord von Chodschali, bei dem Hunderte von Zivilisten get\u00f6tet wurden, darunter 106 Frauen und 63 Kinder. 1.275 Aserbaidschaner wurden gefangen genommen, 150 von ihnen werden noch immer vermisst. Der V\u00f6lkermord von Chodschali wurde von 13 L\u00e4ndern anerkannt. Als Folge der ethnischen S\u00e4uberungen Armeniens sind mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die im Jahr 1993 verabschiedet wurden, forderten den sofortigen, vollst\u00e4ndigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Streitkr\u00e4fte aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans. Armenien hat diese und \u00e4hnliche Beschl\u00fcsse internationaler Organisationen wie der UN-Generalversammlung, der Organisation f\u00fcr Islamische Zusammenarbeit, der Blockfreien Bewegung, der OSZE, der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und des Europ\u00e4ischen Parlaments jedoch ignoriert.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel werden einige Resolutionen des UN-Sicherheitsrats innerhalb von mehreren Tagen umgesetzt, was uns anbelangt, wurden sie seit 27 Jahren nicht umgesetzt. Dies ist ein klares Beispiel f\u00fcr Doppelmoral. Es m\u00fcssen gemeinsame Anstrengungen unternommen werden, um einen Mechanismus zur Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu schaffen, um einen selektiven Ansatz zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die OSZE Minsk-Gruppe wurde 1992 gegr\u00fcndet, um den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan zu l\u00f6sen. H\u00e4tten die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe entscheidende Schritte unternommen, um Armenien zur Beendigung seiner milit\u00e4rischen Aggression gegen Aserbaidschan zu zwingen, dann h\u00e4tten sie ihre Verantwortung wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Konflikts hat Armenien mit seiner Vorgehensweise und seinem Handeln gezeigt, dass sein einziges Ziel darin besteht, den Status quo zu erhalten und die Besatzung zu st\u00e4rken. Ich habe wiederholt die Frage der Verh\u00e4ngung von Sanktionen gegen Armenien angesprochen. Leider wurden gegen Armenien keine internationalen Sanktionen verh\u00e4ngt, um die Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2018 st\u00fcrzten Kriegsverbrecher das Kotscharjan &#8211; Sargsjan -Regime in Armenien. Wir hatten einige Hoffnungen, dass sich die neue armenische Regierung ernsthaft an den Gespr\u00e4chen beteiligen w\u00fcrde. Wir waren bereit, auf jedes positive Signal aus Armenien zu reagieren. 2018-2019 war eine der ruhigsten Zeiten an der vorherigen Kontaktlinie. Trotz der positiven Schritte Aserbaidschans f\u00fchrte der Regimewechsel in Armenien jedoch nicht zu grundlegenden Ver\u00e4nderungen. Anstatt einer friedlichen Nachbarschaft mit Aserbaidschan hat die neue Regierung in Armenien beschlossen, die Besatzung fortzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der letzten zwei Jahre des Konflikts hat Armenien den Verhandlungsprozess bewusst zunichte gemacht. Die armenische Regierung hat eine Reihe von provokativen Erkl\u00e4rungen und Aktionen abgegeben, wie zum Beispiel \u201cKarabach ist Armenien und Punkt\u201c und \u201cKein Fu\u00dfbreit des besetzten Landes wird zur\u00fcckerhalten werden\u201c. Der damalige Verteidigungsminister Armeniens drohte Aserbaidschan offen mit neuer Aggression und neuer Besatzung. Armenien stellte \u201csieben Bedingungen\u201c, die inakzeptabel und unbegr\u00fcndet waren, und forderten eine \u00c4nderung des Gespr\u00e4chsformats, eine Wiederaufnahme der Gespr\u00e4che von Grund auf und die Beteiligung des sogenannten Regimes in den armenisch besetzten Gebieten. F\u00fcr die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe, deren Aktivit\u00e4ten durch eine verantwortungslose und gef\u00e4hrliche Handlung Armeniens gel\u00e4hmt wurden, war dies eine unangenehme \u00dcberraschung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Versuch, das Format und die Art der Gespr\u00e4che zu \u00e4ndern, war eine unangenehme \u00dcberraschung f\u00fcr die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe, deren Aktivit\u00e4ten durch Armeniens verantwortungsloses und gef\u00e4hrliches Handeln gel\u00e4hmt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat Armenien unter grober Verletzung des V\u00f6lkerrechts, einschlie\u00dflich der Genfer Konventionen, eine Politik der illegalen Umsiedlung betrieben und Menschen armenischer Abstammung, haupts\u00e4chlich aus dem Nahen Osten, in den besetzten Gebieten Aserbaidschans angesiedelt. Inspiriert von jahrelanger Straflosigkeit hat Armenien erkl\u00e4rt, dass eine neue Stra\u00dfe von Armenien in Richtung unserer besetzten Gebiete gebaut wird, um die Folgen der Aggression zu verst\u00e4rken und die illegale Siedlung zu beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 2020 ver\u00fcbte Armenien eine milit\u00e4rische Provokation entlang der Staatsgrenze zu Aserbaidschan. Durch Artilleriefeuer in Richtung der aserbaidschanischen Region Tovuz wurden 13 Soldaten und Zivilisten get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann, im August, wurde eine Diversionsgruppe seitens Armeniens eingeschleust, einen Terroranschlag gegen aserbaidschanische Soldaten und Zivilisten zu ver\u00fcben. Dieser Versuch wurde jedoch erfolgreich verhindert.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Rede bei der 75. Sitzung der UN-Generalversammlung am 24. September des letzten Jahres warnte ich, dass \u201cdie feindseligen \u00c4u\u00dferungen, Aserbaidschanphob-Erkl\u00e4rungen und Provokationen der armenischen F\u00fchrung zeigen, dass Armenien sich auf eine neue milit\u00e4rische Aggression gegen Aserbaidschan vorbereitet\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter, am 27. September, startete Armenien einen gro\u00df angelegten Angriff auf aserbaidschanische milit\u00e4rische Stellungen und Zivilisten. Als Reaktion darauf startete Aserbaidschan einen Gegenangriff gegen Armenien auf seinem Hoheitsgebiet und nutzte das in Artikel 51 der UN-Charta verankerte Recht auf Selbstverteidigung.<\/p>\n\n\n\n<p>44 Tage lang schossen die armenischen Streitkr\u00e4fte intensiv auf unsere St\u00e4dte entlang der Frontlinie &#8211; Aghdam, Aghdschabadi, Beylagan, Daschk\u00e4s\u00e4n, F\u00fcsuli, Goranboy, Tartar. Armenien nahm auch Ganja, Barda, Mingachevir, Gabala, Siyazan, Khizi und andere St\u00e4dte unter Beschuss, die weit entfernt von der Frontlinie liegen. Eine der Raketen wurde von aserbaidschanischen Luftverteidigungskr\u00e4ften auf Khizi bei Baku neutralisiert. Dies zeigt, dass auch die Hauptstadt Baku Ziel armenischer Raketenangriffe war. Armenien setzte die ballistischen Raketen SCUD und Iskander-M sowie verbotene wei\u00dfen Phosphor ein. Als Folge dieser armenischen Kriegsverbrechen wurden mehr als 100 Zivilisten, darunter 11 Kinder, get\u00f6tet und mehr als 450 Menschen verletzt. 12.000 zivile Infrastruktureinrichtungen, darunter auch Privath\u00e4user, wurden in Aserbaidschan zerst\u00f6rt oder schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Einhaltung der grundlegenden Prinzipien des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts zur Unterscheidung zwischen milit\u00e4rischen Zielen und Zivilbev\u00f6lkerung hat Aserbaidschan auf so abscheuliche Kriegsverbrechen wie die Angriffe Armeniens auf Zivilisten nicht in \u00e4hnlicher Weise reagiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig zog Armenien S\u00f6ldner und ausl\u00e4ndische K\u00e4mpfer aus dem Ausland an und setzte sie gegen Aserbaidschan ein.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des 44-t\u00e4gigen Krieges befreite Aserbaidschan einen Gro\u00dfteil der besetzten Gebiete, darunter die St\u00e4dte Dsch\u00e4brayil, Hadrut, F\u00fcsuli, Zangilan, Gubadli und Schuscha. Insgesamt wurden auf dem Schlachtfeld mehr als 300 St\u00e4dte und D\u00f6rfer befreit. Armenien musste am 10. November 2020 eine Kapitulationsakte unterzeichnen. Auf diese Art und Weise war Armenien gezwungen, seine Truppen aus anderen Gebieten Aserbaidschans &#8211; Aghdam, Latschin und Kelbadschar abzuziehen. Aserbaidschan hat die Umsetzung der oben genannten Resolutionen des UN-Sicherheitsrates sichergestellt, und dies ist wahrscheinlich der weltweit erste Fall seit der Gr\u00fcndung der Uno.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan hat den 30-j\u00e4hrigen Konflikt milit\u00e4risch-politisch gel\u00f6st, seine territoriale Integrit\u00e4t und historische Gerechtigkeit wiederhergestellt. Der Berg-Karabach-Konflikt ist schon vorbei. Aserbaidschan hat keine territoriale Verwaltungseinheit mit dem Namen Berg-Karabach mehr. Per Pr\u00e4sidialdekret vom 7. Juli 2021 haben wir die Wirtschaftszonen Karabach und Ost-Zangazur geschaffen. Bei dieser Gelegenheit fordere ich die UN-Mitgliedstaaten und das UN-Sekretariat auf, bei der Bezugnahme auf unsere Territorien auf rechtlich nicht vorhandene, politisch voreingenommene und manipulative Namen zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Errichtung von tief gestaffelten Verteidigungsanlagen und Befestigungen, tiefen Sch\u00fctzengr\u00e4ben, Tunneln und Bunkern durch Armenien im Laufe der Jahre in den ehemals besetzten Gebieten Aserbaidschans beweist, dass Armenien seine Truppen aus diesen Gebieten \u00fcberhaupt nicht zur\u00fcckziehen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der fast 30-j\u00e4hrigen Besatzung zerst\u00f6rte Armenien absichtlich alle St\u00e4dte und D\u00f6rfer, kulturelle und religi\u00f6se Denkm\u00e4ler, verwandelte sie in ein echtes Urbizid \u2013 ein Genozid an St\u00e4dten und Kulturzid &#8211; Beispiele f\u00fcr V\u00f6lkermord an der Kultur<\/p>\n\n\n\n<p>Gewalt gegen St\u00e4dte und Kultur. Wahrscheinlich ist seit dem Zweiten Weltkrieg keine andere Stadt der Welt in diesem Ausma\u00df verw\u00fcstet worden. Neun aserbaidschanische St\u00e4dte und Hunderte von D\u00f6rfern wurden von Armenien dem Erdboden gleichgemacht. Armenien versucht seit Jahrhunderten, die Spuren des in diesen Gebieten lebenden aserbaidschanischen Volkes zu l\u00f6schen. Die Stadt Aghdam wurde so ruiniert, dass man sie \u201cHiroshima des Kaukasus\u201c nennt. Nach der Befreiung von F\u00fcsuli konnte unsere Armee dort kein einziges sicheres Geb\u00e4ude finden, um darauf unsere Flagge zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von den 67 Moscheen in den armenisch besetzten Gebieten wurden 65 zerst\u00f6rt, die anderen wurden schwer besch\u00e4digt oder gesch\u00e4ndet. Sie wurden als Schweine- und Kuhst\u00e4lle genutzt. Das ist eine respektlose Haltung gegen\u00fcber den Muslimen auf der ganzen Welt. Sogar Friedh\u00f6fe wurden gesch\u00e4ndet, zerst\u00f6rt und gepl\u00fcndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ihren Besuchen in den befreiten Gebieten wurden ausl\u00e4ndische Diplomaten, Vertreter internationaler Organisationen und ausl\u00e4ndische Journalisten Zeuge der Gr\u00e4ueltaten Armeniens. Die v\u00f6llige Zerst\u00f6rung von St\u00e4dten und D\u00f6rfern, einschlie\u00dflich des kulturellen und religi\u00f6sen Erbes des aserbaidschanischen Volkes, wurde von den internationalen Medien und unabh\u00e4ngigen Experten dokumentiert und beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan hat der UN-Mission in jedem Land ein Buch mit kurzen Informationen und Fotos zur Situation unserer St\u00e4dte und D\u00f6rfer vor und nach der Okkupation vorgelegt. Das Buch spiegelt die v\u00f6llige Zerst\u00f6rung der religi\u00f6sen und historischen Denkm\u00e4ler Aserbaidschans wider.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien hat in den ehemals besetzten Gebieten Aserbaidschans ein \u00d6kozid gegen die Umwelt begangen. 60.000 Hektar unserer W\u00e4lder wurden zerst\u00f6rt, abgeholzt und gestohlen, unsere Gebiete und unsere Fl\u00fcsse wurden verschmutzt und verseucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien hat unsere Wasserressourcen in den ehemals besetzten Gebieten genutzt, um eine k\u00fcnstliche Umweltkatastrophe zu verursachen. Im Jahr 2016 verabschiedete die Parlamentarische Versammlung des Europarats eine Resolution unter dem Titel \u201cBewohnern der Frontregionen Aserbaidschans wird absichtlich Wasser vorenthalten\u201c und forderte die armenische Regierung auf, Wasserressourcen nicht mehr als Instrument der politischen Einflussnahme oder des Drucks zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien ignorierte die Resolution und nutzte das Sarsang-Reservoir weiterhin als Instrument des humanit\u00e4ren und Umweltterrorismus. Armenien \u00f6ffnete in den Wintermonaten absichtlich einen Stausee, was zu \u00dcberschwemmungen in den umliegenden Gebieten f\u00fchrte und sperrte das Wasser in den Sommermonaten ab, um den in der ehemaligen Frontregion lebenden Menschen und Bauernh\u00f6fen das Wasser zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien verschmutzt den grenz\u00fcberschreitenden Fluss Okhchutschay ernsthaft. Dadurch wird das \u00d6kosystem des Gebiets, in dem der Fluss durch Aserbaidschan durchflie\u00dft, irreversibel gesch\u00e4digt. Leider sind auch einige ausl\u00e4ndische Unternehmen an dieser Umweltkriminalit\u00e4t beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit hat Armenien in unseren besetzten Gebieten unsere nat\u00fcrlichen Ressourcen, darunter Gold und andere Edelmetalle und Mineralien, illegal ausgebeutet und auf ausl\u00e4ndische M\u00e4rkte exportiert. Auf der Grundlage der einschl\u00e4gigen Fakten haben wir ausl\u00e4ndische Unternehmen aus verschiedenen L\u00e4ndern ermittelt, die in der Vergangenheit an der illegalen Erschlie\u00dfung der nat\u00fcrlichen Ressourcen Aserbaidschans und anderen illegalen Aktivit\u00e4ten in den besetzten Gebieten beteiligt waren. Wir haben bereits Rechtsma\u00dfnahmen gegen diese Unternehmen eingeleitet. Sie werden f\u00fcr die illegale Ausbeutung unserer nat\u00fcrlichen Ressourcen in den besetzten Gebieten in der Vergangenheit zur Rechenschaft gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Folge des Ersten Karabach-Krieges wurden etwa 4.000 unserer B\u00fcrger vermisst. Armenien muss uns \u00fcber ihr Schicksal informieren. Nach unseren zuverl\u00e4ssigen Informationen wurden fast alle von der armenischen Armee unter Verletzung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts zu Tode gefoltert und in Massengr\u00e4bern beigesetzt. Die \u00dcberreste von zw\u00f6lf Zivilisten, die von armenischen Kriegsverbrechern get\u00f6tet wurden, wurden in einem Massengrab im Dorf Baschlibel in der Region Kelbadschar gefunden, das im April 2021 befreit wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach internationalem Recht und der UN-Charta muss Armenien auf staatlicher Ebene f\u00fcr milit\u00e4rische Aggressionen und andere schwere Verbrechen gegen Aserbaidschan zur Rechenschaft gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Feldkommandeure, die im Zuge eines Putsches in Armenien an die Macht kamen und von 1998 bis 2018 regierten, haben w\u00e4hrend der 30-j\u00e4hrigen Besatzung aserbaidschanischer Gebiete ihre heimt\u00fcckischen Tr\u00e4ume und Ziele nicht erreicht. Im Gegenteil, Armenien ist, wie ich in meiner Rede vor der UNO-Vollversammlung 2017 sagte, zu einem v\u00f6llig bankrotten Staat geworden. Armenien ist so schwach, dass es nicht einmal seine Grenzen sch\u00fctzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>In Armenien w\u00e4chst die von der Regierung gef\u00f6rderte Aserbaidschanophobie. Die rassistische Ideologie, die auf ethnischem Hass und Feindschaft basiert und der armenischen Gesellschaft eingefl\u00f6\u00dft wurde, liegen der ethnischen S\u00e4uberungen und des beispiellosen Vandalismus in den ehemals von Armenien besetzten Gebieten Aserbaidschans zugrunde. Trotz des Regimewechsels in Armenien herrscht weiterhin faschistische Ideologie im Land. Der Nationalsozialismus wird in Armenien in der Person des Nazi-Generals Garegin Nschdeh verherrlicht, der w\u00e4hrend aller Herrschaft zum \u201cNationalhelden\u201c wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Zeit, in der die entwickelte Welt gegen den wachsenden Neofaschismus zu k\u00e4mpfen hat, enth\u00fcllte der damalige Pr\u00e4sident Armeniens 2016 in Eriwan eine Statue von Garegin Nschdeh. Aserbaidschan hat nicht nur die armenische Besatzungsmacht, sondern auch den armenischen Faschismus besiegt. Falls unsere Souver\u00e4nit\u00e4t, territoriale Unversehrtheit und Sicherheit unseres Volkes erneut bedroht w\u00fcrden, dann werden wir ohne zu z\u00f6gern von unserem legitimen Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damen und Herren.<\/p>\n\n\n\n<p>In den befreiten Gebieten wird derzeit massiv gebaut, denn der Konflikt ist schon vorbei. Aserbaidschan baut neue St\u00e4dte und D\u00f6rfer von Grund auf und wendet dabei moderne Stadtplanungsmethoden und die Konzepte \u201cSmart City\u201c und \u201cSmart Village\u201c an. Aserbaidschan tut dies alles auf eigene Kosten, allein in diesem Jahr wurden daf\u00fcr 1,3 Milliarden Dollar bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptschwierigkeit ist jedoch das Vorhandensein zahlreicher Minen, die Armenien in den befreiten Gebieten gelegt hat. Seit der Unterzeichnung der Kapitulationsakte durch Armenien am 10. November 2020 kamen 30 aserbaidschanische B\u00fcrger, darunter 2 Journalisten, bei der Minenexplosion ums Leben und 130 weitere wurden verletzt. Aserbaidschan ist eines der am st\u00e4rksten verminten L\u00e4nder der Welt. Dies verlangsamt den Erholungsprozess in den befreiten Gebieten und die R\u00fcckkehr der Binnenvertriebenen in ihre Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p>Armenien weigert sich, Aserbaidschan genaue Karten verminter Felder zur Verf\u00fcgung zu stellen. Etwa 25 Prozent der von Armenien \u00fcberreichten Karten verminter Gebiete in drei Regionen sind genau. Die internationale Gemeinschaft muss Armenien zwingen, uns genaue Minenkarten unserer befreiten Gebiete zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Ende des Konflikts hat sich Aserbaidschan bereits bereit erkl\u00e4rt, mit Armenien die Verhandlungen \u00fcber ein Friedensabkommen aufzunehmen, das auf den Grunds\u00e4tzen der Delimitation und Demarkation, der gegenseitigen Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t und territorialen Integrit\u00e4t des anderen beruht. Ein solches Abkommen kann unsere Region zu einer Region des Friedens und der Zusammenarbeit machen. Wir haben jedoch noch keine positive Reaktion Armeniens auf unseren Vorschlag gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Bereiche, die dem Frieden und der Zusammenarbeit dienen, k\u00f6nnen Verkehrsprojekte sein. In diesem Zusammenhang wird der Korridor von Zangazur, der den gr\u00f6\u00dften Teil Aserbaidschans mit der Autonomen Republik Nachitschewan und der T\u00fcrkei verbinden wird, neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr unsere Region schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aserbaidschan lie\u00df in der S\u00fcdkaukasus-Region neue Realit\u00e4ten entstehen. Jeder sollte dies ber\u00fccksichtigen. Armenien muss sich zwischen regionaler Zusammenarbeit und illegalen und unbegr\u00fcndeten Gebietsanspr\u00fcchen gegen seine Nachbarn entscheiden. Die internationale Gemeinschaft muss in dieser Hinsicht eine positive Rolle spielen und Armenien auffordern, zu erkennen, dass es keine Alternative zum Frieden gibt. Versuche, den Revanchismus und seine Aufr\u00fcstung in Armenien direkt oder indirekt zu unterst\u00fctzen, m\u00fcssen gestoppt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hoffen, dass im S\u00fcdkaukasus endlich der lang ersehnte Frieden, die Sicherheit und die Stabilit\u00e4t wiederhergestellt werden. Aserbaidschan wird seine konsequenten Bem\u00fchungen fortsetzen, zu Frieden und Entwicklung in der Region beizutragen und diese zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcr Aufmerksamkeit<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/azertag.az\/de\/xeber\/Rede_von_Prasident_Ilham_Aliyev_im_Videoformat_bei_der_jahrlichen_Generaldebatte_der_76_Sitzung_der_UN_Generalversammlung_prasentiert-1883883\">AZERTAC<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Herr Vorsitzender. Herr Generalsekret\u00e4r. 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