{"id":2369,"date":"2025-10-13T18:10:00","date_gmt":"2025-10-13T14:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=2369"},"modified":"2025-10-14T13:04:01","modified_gmt":"2025-10-14T09:04:01","slug":"abschiebung-von-1905","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/abschiebung-von-1905\/","title":{"rendered":"Abschiebung von 1905"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Irevan_tarixi_melumat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2140\" alt=\"Irevan_tarixi_melumat\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Irevan_tarixi_melumat.jpg\" width=\"600\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Irevan_tarixi_melumat.jpg 600w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Irevan_tarixi_melumat-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1903 \u2013 <\/b>Die Verschlechterung der materiellen Lage f\u00fcr die durch die Kirche finanzierten politischen Organisationen, aufgrund des Gesetzes \u00fcber die \u00dcbertragung der Kirchenl\u00e4ndereien an das Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft und Landeseigentum von Russland, f\u00fchrte zur Eskalation des armenischen Terrorismus und einer w\u00fctenden anti-t\u00fcrkischen\u00a0 und anti-muslimischen Stimmung.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Die Armenier begannen Unruhen und Terrorakten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<b>29. Augugst<\/b> \u2013 in Ganja<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>2. September<\/b> \u2013 in Kars und Baku<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>12. September<\/b> \u2013 Schuscha<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>14. Oktober<\/b> \u2013 in Tiflis<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">1905 \u2013 <\/b><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Die Armenier versuchten, durch die bewaffneten Angriffe gegen Aserbaidschaner in Baku, Jerewan, Nachitschewan, S\u00e4ng\u00e4sur, Karabach, Ganja, Tiflis und in anderen Gebieten, sie zu vertreiben und die \u00dcberlegenheit der Armenier zu erreichen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<b>Am 6. Februar 1905 \u2013 <\/b>Die armenisch-muslimische Auseinandersetzung, die nach der Ermordung eines Aserbaidschaners in Baku begann, war kein Zufall, wie es von vielen Gelehrten behauptet wird, sondern ein geplanter Akt von den wohlhabenden Armeniern im Kaukasus, \u00a0die sich ab und zu in der Stadt versammelten. Die Armenier waren davon \u00fcberzeugt, dass sie mit Hilfe der armenischen Million\u00e4re alles erreichen, das \u00d6l-Reich in Baku \u00fcbernehmen und danach durch gewaltsame Vertreibung der Muslimen aus dem S\u00fcdkaukasus den armenischen Staat gr\u00fcnden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><b style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">6-10. Februar \u2013 <\/b><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Obwohl die Verluste w\u00e4hrend der Auseinandersetzungen auf beiden Seiten Tausend von Menschen erreichten, scheiterten die Absichten der Armenier und sie verloren.\u00a0\u00a0 <\/span><b style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><b>21-23. February\u00a0 &#8211; <\/b>Die Armenier begangen Massaker auch in Jerewan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<b>5. Mai<\/b> \u2013 Drei Muslime wurden im Dorf Dsch\u00e4hri des Bezirks \u00a0Nachitschewan schwer verletzt. Am 7. Mai wurde ein Muslim im Dorf Tunbul get\u00f6tet und dies f\u00fchrte wieder zur Versch\u00e4rfung des Konflikts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><b>23. Mai \u2013 <\/b>Mit dem Angriff der Armenier auf die muslimische Jugend im Garsatschaj Kindergarten begannen die Massaker in Jerewan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><b>31. Mai<\/b> \u2013 Obwohl die Massaker in Jerewan gestoppt wurden, entschieden die Armenier die muslimischen D\u00f6rfer in der Umgebung anzugreifen. An jenem Abend attackierten die Armenier das Dorf Gos\u00e4dschik im Bezirk Girchbulag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><b>2. Juni \u2013 <\/b>Die armenische Division von 10.000 Soldaten griffen das Dorf Mengus an. Die Bewohner der 12 zerst\u00f6rten D\u00f6rfer suchten Zuflucht in Tesekend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<b>3. Juni \u2013 <\/b>Die Armenier griffen das Dorf G\u00fcll\u00fcdscha an. Die unbewaffneten Einwohner flohen in die D\u00f6rfer Tuti, Damagirmes, Kamal. Das Massaker dauerte 18 Tage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><\/b><b>3. Juni &#8211; \u00a0<\/b>Die Armenier aus Abaran, Schorejel, Pembek und Aleksandropol griffen das Dorf \u00dcsch\u00fc im Bezirk Etschmiadsin an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>8. Juni<\/b> \u2013 Die Muslimen verliessen das Dorf \u00dcsch\u00fc.\u00a0 <b>\u00a0\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>9. Juni \u2013 <\/b>Die Armenier zerst\u00f6rten die D\u00f6rfer Persi, Nasrewan, Kitschikkend, Goschabulag, Irku, Engirsak und Takiya.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>10. Juni \u2013 <\/b>Die Armenier zerst\u00f6rten 10 D\u00f6rfer in Etschmiedsin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>November \u2013<\/b><b> <\/b>Die Armenier verursachten Unruhen in Ganja, in den Bezirken Dschawanschir und Kasach, in Tiflis und ermordeten Tausende von unschuldigen Aserbaidschanern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1905-1906<\/b> \u2013 In der Provinz Jerewan wurden angesichts des normalen Bev\u00f6lkerungswachstums mehr als 10.000 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1906 &#8211; <\/b>Um die armenisch-muslimischen Massaker zu beenden, wurde auf Initiative des Gouverneurs von Woronzow-Daschkow Kaukasus eine Friedenskonferenz in Tiflis veranstaltet. In dieser Konferenz entlarvten die Vertreter der Muslimen Ahmed Bej Agayev, Alimardan Bej Toptschubaschov, Adil Khan Zijadkhanov und andere die Absichten der Partei \u201eDaschnakzutjun\u201c, beschuldigten sie f\u00fcr die Massaker und den Terror im Kaukasus. Sie bewiesen auch die Loyalit\u00e4t der Regierungsvertreter zu den Aktionen dieser Partei. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>August 1906 \u2013 <\/b>Im Bezirk Sangesur zerst\u00f6rten die Armenier die D\u00f6rfer Chaledsch, Karchana, Gatar, Indschawar, Daschnov, Tsch\u00f6ll\u00fc, Jemesli, Sadaschli, Mollalar, Batuman, Ochtschu-Schabedek, Atgis, Purdavud, Zurul, Cuman, Ijilli-Senali, Minenevur, Ferdschan, Galabojnu, Bucagig und andere und begingen Massaker gegen die aserbaidschanische Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1918 \u2013 <\/b>229 Siedlungen in der Provinz Baku wurden durch die armenischen Streitkr\u00e4fte zerst\u00f6rt. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Abschiebung von 1947-1953<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>27. Dezember 1947 \u2013 <\/b>Der Ministerrat der UdSSR die Verordnung Nr. 4083 \u00fcber \u201edie Umsiedlung der Kollektivbauern und anderer aserbaidschnischer Bev\u00f6lkerung aus der Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik nach Kur-Aras Flachland der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik\u201c. Nach dieser Verordnung sollten in den Jahren 1948-1950 100.000 Landwirte und andere Aserbaidschaner aus der Armensichen SSR auf \u201efreiwilliger Basis\u201c in das Kur-Aras Flachland der Aserbaidschanischen SSR umgesiedelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>2. Februar 1948 \u2013 <\/b>Gem\u00e4\u00df dem Beschluss des Ministerrats der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik wurden die Rahmen f\u00fcr den Empfang und die Unterbringung der 10.000 Menschen, die aus Armenien 1948 umgesiedelt werden sollten, festgelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>10. M\u00e4rz 1948<\/b> \u2013 Der Ministerrat der UdSSR beschlie\u00dft die Erg\u00e4nzung Nr. 754 neben der Verordnung Nr. 4083 \u00fcber \u201edie erforderlichen Ma\u00dfnahmen im Zusammenhang mit der Umsiedlung der Kollektivbauern und anderer Bev\u00f6lkerung aus der Armenischen SSR in das Kur-Aras Flachland in der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1948 \u2013 <\/b>6.298 Familien (24.631 Menschen) wurden aus Armenien nach Aserbaidschan umgesiedelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>21. September 1949 \u2013 <\/b>Im Zusammenhang mit der unertr\u00e4glichen Situation wandte sich der Ministerrat der Aserbaidschanischen SSR an den Ministerrat der UdSSR mit der Anfrage \u00fcber die Einschr\u00e4nkung des Umsiedlungsplans auf 10.000 Menschen. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1949 \u2013 <\/b>12.306 Familien (54.373 Menschen) wurden aus Armenien in die Bezirke Sardab, Ali-Bajramli, K\u00fcrdamir, G\u00f6jtschaj, Mirbaschir, Salzan, Imischli, Sabirabad und Jewlach umgesiedelt. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>19. September 1950 \u2013 <\/b>Gem\u00e4\u00df der Verordnung des Obersten Sowjets der Armenischen SSR wurden folgende Bahnh\u00f6fe umbenannt: Kolagiren \u2013 Tumanjan, Hamamli \u2013 Spitak, Ortakilse \u2013 Maisjan, Tomardsch \u2013 Vardakar, Arpatschaj \u2013 Achurjan, Bugdaschen \u2013 Bagrawan, Garagula \u2013 Gedap, Alajas \u2013 Aragats, Bogudlu \u2013 Arteni, Garaburun \u2013 Garmraschen, Gamischli \u2013 Sowjetaschen, Uluchanli \u2013 Masis, Imanschahli \u2013 Mchtshcjan, G\u00e4marli \u2013 Artaschat, Schirasli \u2013 Ajgawan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Anfang 1951 \u2013<\/b> Ein Teil der umgesiedelten Bev\u00f6lkerung kehrt gezwungenerma\u00dfen nach Armenien \u2013 in die leeren D\u00f6rfer zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>19. M\u00e4rz 1951 \u2013 <\/b>Der Bezirk Dilidschan wurde mit Idschewan, Asisbejow mit Mikojan, Alajas mit Abaran, Garabaglar mit Wedi und Gukasjan mit Amasija zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1951 \u2013 <\/b>Die Umsiedlung von 1.500 Familien aus Armenien nach Kur-Aras Flachland wurde geplannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1952 \u2013 <\/b>Gem\u00e4\u00df der Verordnung des Ministerrats der Aserbaidschanischen SSR \u00fcber den Umsiedlungsplan wurde die Umsiedlung von 1200 Haushalt geplant. Dieser Plan wurde bis Ende des Jahres mit 124,6 Prozent umgesetzt. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1953 \u2013 <\/b>Nach dem Tod von I. Stalin wurde der Umsiedlungsprozess gestoppt und die R\u00fcckkehr der Bev\u00f6lkerung beschleunigte sich. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Abschiebung von 1988-1989 <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>19. Februar 1988 \u2013 <\/b>In Jerewan beginnen Massendemonstrationen. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>20. Februar 1988 &#8211; <\/b>\u00a0Die Versammlung von Volksvertretern des Autonomen Gebiets Berg-Karabach sprechen sich in einer Sonderversammlung, mit der Teilnahme allein von armenischen Vertretern, f\u00fcr den Anschluss des Gebiets an Armenien aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1988 \u2013 <\/b>Da die Regierung in Armenien die Sicherheit der Aserbaidschaner nicht gew\u00e4hrleistet, nahm die Panik und Angst unter den Aserbaidschanern zu und damit begann die Massendeportation\u00a0 aus Armenien. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>25. M\u00e4rz 1988 \u2013 <\/b>Die T\u00e4tigkeit des \u201eKarabach\u201c Komitees wurde durch den Obersten Sowjet der Armenischen SSR f\u00fcr illegal erkl\u00e4rt und beendet, weil die Entscheidung des Komitees der Verfassung und den bestehenden Rechtsvorschriften widersprach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>15. Juni 1988 \u2013 <\/b>Auf Anfrage der Versammlung von Volksvertretern des Autonomen Gebiets Berg-Karabach akzeptiert der Oberste Rat der Armenischen SSR den Anschluss von Berg-Karabach an Armenien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>15. Juni 1988 \u2013 <\/b>In einer Sitzung des Obersten Sowjets der Armenischen SSR wurde \u00fcber die Vereinigung des Autonomen Gebiets Berg-Karabach mit Armenien entschieden. Der Oberste Rat \u00a0appellierte an den Obersten Sowjet der UdSSR diese Entscheidung zu akzeptieren. Nachdem der Oberste Sowjet der Aserbaidschanischen SSR am. 17 Juni diese illegale Forderung ablehnte, erschwerte sich die Lage der Aserbaidschaner in Armenien noch mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>18. Juni 1988 \u2013 <\/b>in einer Versammlung des Pr\u00e4sidiums des Obersten Sowjets der UdSSR wurde die Lage im Autonomen Gebiet Berg-Karabach besprochen und die Grenz\u00e4nderungen zwischen den Republiken unerl\u00e4sslich erkl\u00e4rt. Das f\u00fchrte zu Massendemonstrationen der armenischen Nationalisten mit der Forderung nach der Vertreibung der Aserbaidschaner aus Armenien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Mitte November \u2013 <\/b>Mehr als 80.000 Menschen fl\u00fcchteten nach Aserbaidschan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>17. November \u2013 <\/b>W\u00e4hrend der Demonstration am \u201eFriedensplatz\u201c in Baku wurde eine Resolution mit Forderung auf die Autonomie der Aserbaidschaner in Armenien verabschiedet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>27. November \u2013 <\/b>Der erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der Armenischen SSR (sp\u00e4ter der erste Sekret\u00e4r der armenischen Kommunistischen Partei) V.Movsesjan kam ins Dorf Zod im Bezirk Wardenis und verlangte von der Bev\u00f6lkerung das Dorf innerhalb von drei Tagen zu verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bis Dezember \u2013 <\/b>\u00a0Die Mehrheit der Aserbaidschaner in F\u00fchrungspositionen wurden entlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>6. Dezember 1988 &#8211; \u00a0<\/b>Nachdem fast alle Aserbaidschaner aus Armenien vertrieben wurden, traffen die ZK, der KP und der Ministerrat der UdSSR eine Verordnung \u201e\u00fcber die inakzeptablen Aktionen der einzelnen Beamten der lokalen Beh\u00f6rden der Aserbaidschanischen SSR und der Armenischen SSR bei der gewaltsamen Vertreibung der B\u00fcrger aus ihren st\u00e4ndigen Wohnsitzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>15. Dezember 1988 \u2013 <\/b>\u201eZum Zweck der Beruhigung\u201c<b> <\/b>und um die Illusion der Gew\u00e4hrleistung der R\u00fcckkehr von Aserbaidschaner nach Armenien zu schaffen, diskutierte die armenische Regierung \u00fcber die Umsetzung der Verordnungen des ZK der KP und des Ministerrats der UdSSR vom 6. Dezember,\u00a0 ausgeschlossen der 13 ausgewiesensen Mitglieder aus den F\u00fchrungspositionen der Parteien und der 68 bestraften Mitglieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>4. Januar 1989 \u2013 <\/b>Nach der \u201eAnfrage\u201c der armenischen F\u00fchrung wandte sich die aserbaidschanische Regierung im Namen der ZK der KP, dem Pr\u00e4sidium des Obersten Sowjet und dem Ministerrat an die Fl\u00fcchtlinge, mit der Bitte in ihre Wohnorte zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1. Dezember 1989 &#8211; <\/b>Nachdem der Oberste Rat von Armenien die Vereinigung von dem Autonomen Gebiet von Berg-Karabach mit Armenien erkl\u00e4rte, beschleunigte sich die Vertreibung der Aserbaidschaner aus der Autonomen Republik auf jegliche Art und Weise. <b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>1988-1989 \u2013 <\/b>Durch Unterst\u00fctzung von Moskau wurden auf dem Gebiet von Armenien 170 \u00a0\u201esaubere\u201c\u00a0 und 94 gemischte Siedlungen von Aserbaidschanern v\u00f6llig geleert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>9. August 1990 \u2013 <\/b>Der Oberste Sowjet der Aserbaidschanischen SSR wandte sich mit dem Schreiben\u00a0 Nr. 05-1-208 an die Staatsanwaltschaft der UdSSR, \u00a0um Information \u00fcber die w\u00e4hrend des ethnischen Konflikts get\u00f6teten Aserbaidschaner in Armenien zu bitten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>2-15. Dezember \u2013 <\/b>Mehr als 2300 Menschen kehrten aus Armenien f\u00fcr einen dauerhaften Wohnsitz zur\u00fcck (dh nach Aserbaidschan), davon 1100 Menschen nach Baku, 315 Menschen nach Schamachi, 110 Menschen nach Zagatala und 54 Menschen nach Schamchir.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>9. April 1991 \u2013 <\/b>Durch eine Verordnung des Obersten Sowjet der Republik Armenien wurden die Namen von 90 Siedlungen t\u00fcrkischer Herkunft ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1903 \u2013 Die Verschlechterung der materiellen Lage f\u00fcr die durch die Kirche finanzierten politischen Organisationen, aufgrund des Gesetzes \u00fcber die \u00dcbertragung der Kirchenl\u00e4ndereien an das Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft und Landeseigentum von Russland, f\u00fchrte zur Eskalation des armenischen Terrorismus und einer w\u00fctenden anti-t\u00fcrkischen\u00a0 und anti-muslimischen Stimmung.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":83592,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[639,522,519],"tags":[],"class_list":["post-2369","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deportation-of-azerbaijanis-slide-3","category-chornicle-deportations-of-azerbaijanis-7","category-deportations-of-azerbaijanis-7"],"fimg_url":"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Irevan_tarixi_melumat.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2369"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2369\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":269930,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2369\/revisions\/269930"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}