{"id":2747,"date":"2014-03-27T23:54:50","date_gmt":"2014-04-23T09:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=2747"},"modified":"2014-04-23T14:07:57","modified_gmt":"2014-04-23T09:07:57","slug":"die-rede-des-prasidenten-der-aserbaidschanischen-republik-heydar-aliyev-zum-aserbaidschanischen-volk-im-zusammenhang-mit-dem-31-marz-dem-tag-des-genozides-an-den-aserbaidschanern-baku-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/die-rede-des-prasidenten-der-aserbaidschanischen-republik-heydar-aliyev-zum-aserbaidschanischen-volk-im-zusammenhang-mit-dem-31-marz-dem-tag-des-genozides-an-den-aserbaidschanern-baku-de\/","title":{"rendered":"Die Rede des Pr\u00e4sidenten der Aserbaidschanischen Republik Heydar Aliyev zum aserbaidschanischen Volk im Zusammenhang mit dem 31. M\u00e4rz &#8211; dem Tag des Genozides an den Aserbaidschanern \u2013 Baku, den 27. M\u00e4rz 2003"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Rede des Pr\u00e4sidenten der Aserbaidschanischen Republik Heydar Aliyev zum aserbaidschanischen Volk im Zusammenhang mit dem 31. M\u00e4rz &#8211; dem Tag des Genozides an den Aserbaidschanern \u2013 Baku, den 27. M\u00e4rz 2003<!--more--> <\/b><\/p>\n<p>Sehr geehrte Mitb\u00fcrger!<\/p>\n<p>Ich wende mich an Sie im Zusammenhang mit dem Genozid am 31. M\u00e4rz, vermerkt als Tag des Schmerzes und der Trauer, des historischen Ged\u00e4chtnisses der Aserbaidschaner der ganzen Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die von den armenischen Chauvinisten und Nationalisten durchgef\u00fchrte Politik des Genozides gegen die Aserbaidschaner hat eine mehr als 200-j\u00e4hrige Geschichte. Ziel dieser heimt\u00fcckischen Politik, war die Vertreibung der Aserbaidschaner aus ihren historischen L\u00e4ndern und die Gr\u00fcndung des mythischen Staates &#8220;Gro\u00dfes Armenien&#8221; auf diesen Territorien. Um diese Politik zu realisieren, die den Pl\u00e4nen einiger f\u00fchrenden Staaten der Welt in bestimmten historischen Perioden entsprachen, wurden die Ma\u00dfnahmen eines ideologischen, milit\u00e4r- und planm\u00e4\u00dfigen Charakters konsequent verwirklicht. Die Geschichte unseres Volkes wurde in grober Form verzerrt, die armenischen Historiker und die Ideologen f\u00fchrten beharrliche Bem\u00fchungen durch, um sich unsere Ortsnamen und Kulturdenkm\u00e4ler zuzuschreiben. Die \u00fcber Jahrzehnte andauernde Politik des Genozides wurde von der totalen ideologischen Aggression, dem Terror, und in bestimmten Perioden sogar von gro\u00dfangelegten Milit\u00e4roperationen begleitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Massenunterbringung der Armenier auf unseren historischen Territorien nach der Aufteilung Aserbaidschans zwischen Russland und Iran, das Massaker begangen von armenischen Daschnaken gegen die Aserbaidschaner in 1905 und 1918, die \u00dcbergabe von \u00a0Sangesur an die Armenier in den 20er Jahren, die Bildung der armenischen Autonomie auf dem Territorium Karabachs, die Deportation unserer Landsleute aus Armenien in 1948-1953, waren Bestandteile des strategisch einheitlichen Planes. In den sp\u00e4ten achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts haben die neuen territorialen Anspr\u00fcche Armeniens an Aserbaidschan, angestiftet von der F\u00fchrung der UdSSR, zum gro\u00dfangelegten Krieg und zu der Okkupation von 20 Prozent aserbaidschanischer Territorien durch armenische Streitkr\u00e4fte gef\u00fchrt und dazu, dass fast eine Million unserer Landsleute zu Fl\u00fcchtlingen und erzwungenen Auswanderern wurden. Die im Februar 1992 durchgef\u00fchrte Chodschali Trag\u00f6die, wird in der Geschichte als Akt eines ungeahnten, grausamen und erbarmungslosen Genozides, gerichtet gegen die Menschlichkeit, \u00a0bleiben. Es ist eine unvollst\u00e4ndige Liste der Verbrechen, die von den militanten armenischen Nationalisten und von ihren Ideologen gegen unser Volk begangen wurden. Infolge dieser Jahrzehnte andauernden, chauvinistischen und militanten Politik wurden die althergebrachten Territorien Aserbaidschans von den aggressiven Nachbarn besetzt, Zehntausende unserer Landsleute grausam get\u00f6tet und tausende Denkm\u00e4ler der materiellen und geistigen Kultur barbarisch zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>In der vergangenen Periode wurden die breiten Massen des armenischen Volkes im Geiste des Hasses in Bezug auf die Aserbaidschaner systematisch gro\u00dfgezogen, in ihr Bewusstsein wurde ein Bild des &#8220;t\u00fcrkisch &#8211; aserbaidschanischen\u201e Feindes eingefl\u00f6\u00dft. Dies alles sollte dem Ziel &#8220;einer national-kulturellen Gesellschaft&#8221; und dem Netz der terroristischen Organisationen dienen.<\/p>\n<p>Die armenischen Chauvinisten und Nationalisten, die sich durch vor\u00fcbergehenden und sowohl tr\u00fcgerischen Erfolge den Kopf verdrehen haben lassen, als auch diejenigen die durch juristisches Streben die aktuelle Situation zu festigen versuchen, benehmen sich provokativ in Bezug auf die Normen des internationalen Rechtes, bem\u00fchen sich, die weltweiten Staaten und die internationale \u00d6ffentlichkeit mit der Tatsache der Okkupation zu vers\u00f6hnen. Es dauern\u00a0die ideologischen Provokationen und die t\u00fcckischen politisch-diplomatischen Kombinationen, die\u00a0gegen das aserbaidschanische Volk und den Aserbaidschanischen Staat\u00a0gerichtet sind, weiter an und\u00a0um dieses Ziel zu erreichen, werden die umfassenden M\u00f6glichkeiten der strukturierten armenischen Diaspora und der armenischen Lobby st\u00e4ndig genutzt.\u00a0Derzeit versucht die F\u00fchrung Armeniens und die armenische Diaspora die Praxis des Betrugs der Welt\u00f6ffentlichkeit mittels Irref\u00fchrung fortzusetzen, im Bewusstsein der Menschen das Bild &#8220;des viel erlittenen armenischen Volkes&#8221; zu festigen, die ganze Wahrheit \u00fcber den wahren Genozid zu verf\u00e4lschen und dabei alle zul\u00e4ssigen und unzul\u00e4ssigen Mittel zu verwenden und danach zu streben, den Aggressor als das Opfer, und das Opfer als der Aggressor darzustellen.<\/p>\n<p>Seit 1998, wird der 31. M\u00e4rz jedes Jahr auf der staatlichen Ebene als Tag des Genozides an den Aserbaidschanern abgehalten. An diesem Tag werden die Trauerveranstaltungen im Ged\u00e4chtnis an die Opfer des Genozides durchgef\u00fchrt, die Aufmerksamkeit der Welt\u00f6ffentlichkeit wird auf die verbrecherische Politik gezogen, die gegen unser Volk verfolgt wird. Au\u00dferdem muss darauf hingewiesen werden, dass obwohl die gegen unser Volk gerichtete Politik des Genozides eine lange Geschichte hat, die Bekanntgabe der ganzen Wahrheit f\u00fcr\u00a0die Welt\u00f6ffentlichkeit\u00a0erst in den letzten Jahren dank der Entschlossenheit der F\u00fchrung Aserbaidschans\u00a0angefangen hat. Deswegen\u00a0liegt\u00a0auf den B\u00fcrgern Aserbaidschans, der \u00d6ffentlichkeit und auf den aserbaidschanischen Gemeinden im Ausland eine\u00a0gro\u00dfe Verantwortung.\u00a0Egal wie schwierig es war, den Staaten der Welt und den ma\u00dfgeblichen internationalen Organisationen die ganze Wahrheit \u00fcber das gegen unser Volk\u00a0begangene Genozid auf Grundlage der realen Tatsachen und der Beweise klar zu machen, die falschen Vorstellungen zu \u00e4ndern, die infolge der falschen armenischen Propaganda entstanden sind und sicherzustellen, dass diesem ganzen die rechtliche und politische Bewertung gegeben wird, sollte diese gute und ehrbare Arbeit heute und in der Zukunft fortgesetzt werden. Es ist die heilige Pflicht der heutigen Generation zum Ged\u00e4chtnis der Opfer des Genozides.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den militanten armenischen Nationalisten, die die Welt \u00fcber das betr\u00fcgerische\u00a0\u201eGenozid\u201c unerm\u00fcdlich versuchen zu \u00fcberzeugen um damit die politischen und \u00a0finanziellen Dividenden zu erwerben und irgendwelche\u00a0\u201eEntsch\u00e4digung\u201c\u00a0zu erhalten, verfolgen wir bei der Verbreitung\u00a0der ganzen Wahrheit, \u00fcber das Genozid an den Aserbaidschanern, zur Welt kein \u00e4hnliches Ziel.\u00a0Wir sind der Meinung, dass in der modernen Welt die territorialen Anspr\u00fcche an andere Staaten, die Ideologie des Hasses auf ganze V\u00f6lker, und die L\u00f6sung von Streitproblemen zwischen den Staaten und V\u00f6lkern mit milit\u00e4rischen Mitteln inakzeptabel sind.\u00a0Gleichzeitig,\u00a0soll\u00a0die ganze Welt die Wahrheit vom wahren Genozid,\u00a0den Wurzeln und dem Wesen der\u00a0heute\u00a0geschehenden Ereignissen erfahren und die verlogenen Stereotype sollen zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Mit der Nutzung, der durch die Unabh\u00e4ngigkeit gebrachten M\u00f6glichkeiten, des\u00a0Patriotismus\u00a0unseres Volkes und den materiellen und geistigen Reicht\u00fcmern, \u00fcber die unser Land verf\u00fcgt, leben wir mit der Entschlossenheit, den Fortschritt unserer Gesellschaft und des Staates und die Sicherstellung eines wohlhabenden\u00a0und sicheren Lebens f\u00fcr unsere B\u00fcrger zu erreichen.<\/p>\n<p>Mit ehrfurchtsvoll gesenktem Kopf vor dem heiligen Ged\u00e4chtnis an die Opfer des Genozides, w\u00fcnsche ich unserem Volk Gl\u00fcck und Erfolge auf dem Weg des Fortschritts unserer Gesellschaft und der L\u00f6sung unserer nationalen Aufgaben.<\/p>\n<p>Heydar Aliyev<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident der Aserbaidschanischen Republik<\/p>\n<p><b><i>Die Zeitung \u00abBakinskiy Rabotschiy\u00bb, am 1. April 2003<\/i><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rede des Pr\u00e4sidenten der Aserbaidschanischen Republik Heydar Aliyev zum aserbaidschanischen Volk im Zusammenhang mit dem 31. M\u00e4rz &#8211; dem Tag des Genozides an den Aserbaidschanern \u2013 Baku, den 27. 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