{"id":5657,"date":"2014-06-13T16:26:05","date_gmt":"2014-06-13T11:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=5657"},"modified":"2014-11-11T11:38:10","modified_gmt":"2014-11-11T07:38:10","slug":"durch-die-aktualisierung-der-so-genannten-genozid-anspruch-versucht-armenien-die-eroberung-aserbaidschanischer-territorien-zu-vergessen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/durch-die-aktualisierung-der-so-genannten-genozid-anspruch-versucht-armenien-die-eroberung-aserbaidschanischer-territorien-zu-vergessen-lassen\/","title":{"rendered":"Durch die Aktualisierung der so genannten Genozid-Anspruch versucht Armenien die Eroberung aserbaidschanischer Territorien zu vergessen lassen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><a href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Hakk\u0131-Keskin-e1359115396972.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Hakk\u0131-Keskin-e1359115396972-298x300.jpg\" alt=\"Hakk\u0131-Keskin-e1359115396972\" width=\"298\" height=\"300\" \/><\/a><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hakki Keskin<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwa 100 Jahre gibt die armenische Diaspora der Welt\u00f6ffentlichkeit einseitige Informationen aus h\u00e4ufig falschen und sogar gef\u00e4lschten Quellen. Heutzutage haben Parlamente und \u00d6ffentlichkeit einiger Staaten die Ereignisse von 1915 nach armenischen Anspr\u00fcchen als \u201cGenozid\u201d anerkannt oder haben vor, anzuerkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider hat die T\u00fcrkei bevorzugt, lange \u00a0zu diesem Thema zu schweigen und gedacht, dass mit der Zeit diese Frage seitens Armenier nicht auf die Tagesordnung gesetzt wird. Aber ganz umgekehrt hat die armenische Diaspora in den Vereinigten Staaten Amerika und in vielen anderen L\u00e4ndern zu diesem Zweck sich als eine Gesellschaft organisiert, tausende von Menschen haben das als Beruf gew\u00e4hlt, um ihr Leben zu versorgen. Die armenische Diaspora h\u00e4lt st\u00e4ndig den so genannten Genozid-Anspruch auf der Tagesordnung und hat damit vor, einerseits unter Armeniern in vielen L\u00e4ndern der Welt ihre Zugeh\u00f6rigkeit zu sch\u00fctzen, andererseits Entsch\u00e4digungsanforderung sogar Anspruch auf Territorium als ein Druckmittel gegen die T\u00fcrkei fortzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von der armenischen Diaspora seit 90 Jahren verbreiteten einseitigen und v\u00f6llig nicht objektiven Informationen in schriftlichen und elektronischen Medien haben, selbstverst\u00e4ndlich, ihre Einwirkungen hinterlassen und falsche und gef\u00e4lschte Anspr\u00fcche werden von einigen L\u00e4ndern graduell als einzige Wahrheit anerkannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In letzten Jahren lassen Armenien und die armenische Diaspora die Ereignisse von 1915 h\u00e4ufig auf die Tagesordnung von Parlamenten\u00a0 einiger L\u00e4nder setzen und der wichtige Grund daf\u00fcr ist, dass sie damit versuchen, die durch die schweren russischen Waffen eroberten aserbaidschanischen Territorien, ca. 1 Million aserbaidschanische Fl\u00fcchtlinge und damit auch die Bergkarabachfrage au\u00dfer aller Acht zu lassen. Diese Strategie wird sehr vorbedacht und aufmerksam umgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Kein Zweifel, dass Armenien und die armenische Diaspora, die im M\u00e4rz-April 1918 gegen die aserbaidschanischen T\u00fcrken ausge\u00fcbten Massaker und den V\u00f6lkermord in Chodjali im Jahre 1922, wo \u00fcber 600 Menschen mit gro\u00dfer Mehrheit von Frauen und Kindern get\u00f6tet wurden, au\u00dfer aller Acht zu lassen versuchen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Welt\u00f6ffentlichkeit muss schon Wahrheiten aus richtigen Quellen erfahren. Aus diesem Grund m\u00fcssen sich die T\u00fcrkei und Aserbaidschan dieser Angelegenheit zuwenden und unverf\u00e4lschte und unver\u00e4nderte Quellen und Archivdokumente in verschiedenen L\u00e4ndern in wichtigen Weltsprachen ver\u00f6ffentlichen lassen und damit gew\u00e4hren, dass die Welt\u00f6ffentlichkeit objektive Informationen bekommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Armenien und die armenische Diaspora die Richtigkeit der bis heute von ihnen der Welt\u00f6ffentlichkeit vorgestellten Informationen und Quellen vertrauen, dann warum halten sie sich zur\u00fcck, mit in Russland, Frankreich, Deutschland, Gro\u00dfbritannien, den USA, der T\u00fcrkei, Armenien und Aserbaidschan vorhandenen Dokumenten, Quellen und Archivunterlagen zu tun zu haben? Warum verzichtet Armenien auf den Vorschlag der T\u00fcrkei \u00fcber die Forschung dieser Informationen seitens einer Kommission von t\u00fcrkischen, armenischen und internationalen Historikern und Gutachtern?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Armenien und die armenische Diaspora nicht unruhig sind, dass durch eine richtige Forschung alle Wahrheiten und alle bisherigen verf\u00e4lschten Informationen entdeckt werden, warum gehen sie denn nicht auf diesen Vorschlag der T\u00fcrkei ein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In vielen Stellen der Welt haben verschiedene V\u00f6lker, die in einer Region lebten und mit einander Nachbarn waren, langj\u00e4hrige Kriege gef\u00fchrt, sehr vieles Trauriges erlebt. Als ein Beispiel dazu kann man die hundertj\u00e4hrigen Kriege zwischen Deutschland und Frankreich bis zum 2. Weltkrieg und unvorstellbare Erlebnisse der beiden V\u00f6lker f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese traurigen Seiten der Geschichte lie\u00dfen Deutschland und Frankreich zur Lehre dienen und beide L\u00e4nder haben seit 1950-er Jahren freundliche Beziehungen aufgebaut. Der Wille beider Seiten, alle Wahrheiten zu entdecken und freundliche Nachbarschaftsbeziehungen aufzubauen, war wichtige Bedingung daf\u00fcr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;\">Um mit Aserbaidschan und der T\u00fcrkei freundliche Nachbarschaftsbeziehungen aufzubauen und im Kaukasus Frieden zu schaffen, muss Armenien vor allem ohne jegliche Bedingung internationale Beschl\u00fcsse einhalten, die okkupierten aserbaidschanischen Territorien befreien, Fl\u00fcchtlinge in ihre Ortschaft zur\u00fcckkehren lassen und die L\u00f6sung des Bergkarabach-Konfliktes auf friedlichem Weg akzeptieren. Die Gew\u00e4hrung des Friedens und freundlicher Nachbarschaftsbeziehungen wird zu Gunsten der V\u00f6lker dieser L\u00e4nder. Weder ein Staat der Welt noch Armenien hat Recht darauf zu hoffen, dass sich Aserbaidschan mit Okkupation ein F\u00fcnftel seiner Territorien und ca. 1 Million Fl\u00fcchtlingen, die alle Hab und Gut verloren haben, vers\u00f6hnt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zaristische Russland hatte zum Ziel unter seiner Kontrolle eine Bufferzone mit einer Mehrheit der christlichen Religion an der Grenze mit dem Osmanischen Reichtum, mit dem sich Russland jahrhundertelang in einer Kriegssituation befand, zu bauen, hatte es seit alters her zur Vermehrung der armenischen Bev\u00f6lkerung in dieser Gegend eine bestimmte Politik durchgef\u00fchrt. Durch die \u00dcbersiedlung der Armenier in diese Gegende hat man versucht, das demografische Gleichgewicht zugunsten von Armeniern zu \u00e4ndern. Der Bergkarabach-Konflikt, der heute auf seine L\u00f6sung wartet, ist als Ergebnis dieser Politik entwickelt worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Hakk\u0131-Keskin-e1359115396972.jpg\">\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Hakki Keskin Das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages Etwa 100 Jahre gibt die armenische Diaspora der Welt\u00f6ffentlichkeit einseitige Informationen aus h\u00e4ufig falschen und sogar gef\u00e4lschten Quellen. Heutzutage haben Parlamente und \u00d6ffentlichkeit einiger Staaten die Ereignisse von 1915 nach armenischen Anspr\u00fcchen als \u201cGenozid\u201d anerkannt oder haben vor, anzuerkennen. 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