{"id":5960,"date":"2014-06-19T10:43:24","date_gmt":"2014-06-19T05:43:24","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=5960"},"modified":"2014-06-19T10:43:24","modified_gmt":"2014-06-19T05:43:24","slug":"armenische-massenmorde-gegenuber-den-aserbeidschaner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/armenische-massenmorde-gegenuber-den-aserbeidschaner\/","title":{"rendered":"ARMENISCHE MASSENMORDE GEGEN\u00dcBER DEN ASERBEIDSCHANER"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ermenisorunu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5961 size-medium\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ermenisorunu-300x193.jpg\" alt=\"ermenisorunu\" width=\"300\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ermenisorunu-300x193.jpg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ermenisorunu-624x402.jpg 624w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ermenisorunu.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Massaker der Armenier gegen\u00fcber den T\u00fcrken fanden nicht nur in Anatolien, sondern auch in Kaukasien und in Aserbaidschan statt. Zu diesen Vorf\u00e4llen, zitieren wir aus Dokumenten vor Prof. Dr. Fahrettin M. Kirzioglu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Im August 1919, \u00fcberfielen die armenischen Einheiten insgesamt 45 D\u00f6rfer in der Umgebung von Nachitschewan und Ser\u00fcr und haben aus gepanzerten Eisenbahnwagen auf D\u00f6rfer in der N\u00e4he der Eisenbahnstrecke geschossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen Ende Mai 1920 vertrieben die Armenier die Einwohner des moslemischen Dorfes Karadagli, nahe Uluhanli bei Eriwan, aus ihren H\u00e4usern und pl\u00fcnderten sie aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Nacht auf den 24. Mai 1920 \u00fcberfielen mehr als 300 armenische Kavalleristen das Dorf Cebecali, 5 km n\u00f6rdlich von Uluhanli, und erstachen alle moslemischen Erwachsenen mit Bajonetten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Nacht auf den 27. Juni 1920 \u00fcberfielen die Armenier die D\u00f6rfer Hac\u00fdbayram und Haberbegli in Eriwan pl\u00fcnderten die Eigent\u00fcmer der Einwohner aus, ermordeten eine Vielzahl der Einwohner und die wenigen, die fliehen konnten, ertranken in dem Fluss Aras, als sie versuchten, den Fluss in s\u00fcdliche Richtung zu \u00fcberqueren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">500 Moslems, die versuchten mit den Reisep\u00e4ssen, ausgestellt von dem aserbaidschanischen Botschafter in Eriwan, nach Aserbaidschan und in andere Orte zu reisen, wurden bei ihrer Reise nach Gence, in der N\u00e4he von G\u00fcmr\u00fc aus den Z\u00fcgen herunter geholt und ermordet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 6. April 1920 \u00fcberfielen die armenischen Einheiten die moslemischen D\u00f6rfer der Regionen Zengezor, Ordubad und Vedi und \u00fcbten grausame Taten aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie \u00fcberfielen in der Nacht zum 16. April 1920, das Dorf Hachaparak, 15 Minuten entfernt von Eriwan, und \u00fcbten ein Massaker an den Moslems aus. 6 M\u00e4nner, die versuchten diesem Massenmord zu entkommen, wurden mit Dolchen erstochen. Frauen und M\u00e4dchen wurden vergewaltigt und danach verbrannt. Alle H\u00e4user wurden ausgepl\u00fcndert.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Greultaten der Armenier gegen\u00fcber den Aserbaidschanern fanden nicht nur w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges statt, wurden auch danach, zu der Zeit der Sowjetunion und auch nach der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion w\u00e4hrend der Zeit der Armenischen Republik fortgesetzt. Yasin Aslan weist auf wichtige Dokumente in seinem Buch &#8220;Armenien, an der Historischen Kreuzung&#8221; hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Armenier veranstalteten am 13. Februar 1988 im Verwaltungszentrum von Berg Karabagh, der Stadt Hankendinde (Stepanakert) eine Demonstration. Sie verlangten, dass Berg Karabagh von Aserbaidschan getrennt und an Armenien \u00fcbergeben werden sollte. Danach folgten weitere Forderungen. Am 18. Februar 1988 trafen die ersten aserbaidschanischen Fl\u00fcchtlinge in Baku ein. Sie wurden jedoch mit Bussen zur R\u00fcckreise gezwungen. Die Fl\u00fcchtlinge fanden in Sumgayit Zuflucht. Es kam hier zu einigen Vorf\u00e4llen. Rund 180 bis 200 Tausend Aserbaidschaner wurden aus Armenier mit Gewalt vertrieben. Eine gleiche Anzahl von Armeniern wurde vermutlich auch aus Aserbaidschan vertrieben. Kurz gesagt, f\u00fchrten die Vorf\u00e4lle seit 1988 dazu, dass mehr als 1 Million Aserbaidschanern zu Fl\u00fcchtlingen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 1988 begonnenen Vorf\u00e4lle bilden eigentlich den letzten Ring der Verbannungskette. Die Aserbaidschaner in Armenien wurden in der sowjetischen Zeit ein paar mal vertrieben worden. Arutunyan, Vorsitzender der Armenischen Kommunistischen- Partei, schrieb im Jahre 1945 in einen Brief an Stalin und forderte die \u00dcbergabe Berg Karabagh an Armenien. Stalin hingegen, sandte diesen Brief weiter an den Vorsitzenden der Aserbaidschanischen Kommunistischen- Partei, Mir Cefer Bagirov. Bagirov bekundete in seinem Brief an Stalin, dass die gesamte Bev\u00f6lkerung von Schuscha (Susa) aus Aserbaidschanern besteht und dass diese Region weiter als ein Teil Aserbaidschans bleiben muss. Er unterstrich ferner, dass auch die Aserbaidschaner Bodenanspr\u00fcche von Armenien haben. Diese Ann\u00e4herung f\u00fchrte damals dazu, dass dieses k\u00fcnstlich entworfenes Problem zun\u00e4chst bei Seite gelegt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber der Ministerrat der ehemaligen Sowjetunion, verbannte mit dem Beschlss- Nr. 4083 vom 23. Dezember 1947, die in Armenien lebenden T\u00fcrken unter Bezeichnung als &#8220;Aserbaidschaner&#8221; auf die Kura-Aras- Ebene in Aserbaidschan. Der selbe Ministerrat erm\u00f6glichte mit dem Beschluss- Nr. 754 am 10. M\u00e4rz 1948 die Umsetzung des vorherigen Beschlusses. Nach diesem Beschluss wurden die Aserbaidschaner aus Armenien vertrieben. Die Vertreibung wurde bis zum Tod von Stalin weitergef\u00fchrt. In dieser Periode wurden insgesamt 150 Tausend Aserbaidschaner aus ihrem Vaterland vertrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang des Jahrhunderts wurden die in Armenien lebenden Aserbaidschaner auf verschiedenen Wegen zur Umsiedlung gezwungen. Im Jahre 1927 bestand 70% der Bev\u00f6lkerung von Eriwan aus Aserbaidschanern. In diesen Jahren wurden 130 Tausend Aserbaidschaner verbannt und rund 100 Tausend Armenier aus den Nahostl\u00e4ndern in Eriwan angesiedelt. Dies wurde auch in den folgenden Jahren weitergef\u00fchrt. Den armenischen Historikern nach, waren am Anfang des vorigen Jahrhunderts, 2000 von insgesamt 2300 D\u00f6rfern in Armenien von Aserbaidschanern besiedelt. Nach 1936 wurden die aserbaidschanischen Ortsnamen ge\u00e4ndert. Im Jahre 1991 wurden mit dem Befehl des armenischen Staatspr\u00e4sidenten Levon Ter-Petrosyan, die Namen von 90 aserbaidschanischen D\u00f6rfern ge\u00e4ndert. Die Umbenennung hatte zwischen 1960 und 1970 unter Leitung der stellvertretenden Pr\u00e4sidenten der Sowjetisch Sozialistischen Republik Armeniens, Hovanes Bagdarasyan begonnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Verbannungen und Vertreibungen, die zwei Jahrhunderte anhielten, mussten 1,5 Millionen Aserbaidschaner ihre Heimat verlassen und sie wurden aus Armenien zur Auswanderung gezwungen. Die Verbannung wurde 1988 vollendet. Heute kann man in Armenien nicht einen einzigen Aserbaidschaner finden. 1988 machten die Armenier 88,6 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Armenien aus. Anfang des Jahrhunderts war die Fl\u00e4che von Armenien 9 Tausend Quadratkilometer gro\u00df. Dank aserbaidschanischer Territorien expandierten die armenischen Territorien inzwischen auf 29,8 Tausend Quadratkilometer. Davon sind die in den letzten Jahren besetzten Gebiete ausgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist Tatsache, dass sich der Druck Russlands und Armeniens auf Aserbaidschan verst\u00e4rkt wurde. Aserbaidschan steht kurz davor, sich zu Libanon zu verwandeln. Die Gefahr der Teilung besteht weiterhin. Die Armenier halten zur Zeit immer noch den Lacin- Korridor, der Berg Karabagh und Armenien verbindet unter Kontrolle. 20 Prozent der aserbaidschanischen Territorien stehen unter armenischer Besetzung. Auf der anderen Seite rief Armenien im Mai 1922 die &#8220;Republik Kurdistan&#8221; in den Gebieten Lacin und Kelbecer aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Angaben des ehemaligen Leiters des armenischen Dienstes im Rundfunksender Azadlig (Freiheit), Eduard Oganisyan, der zugleich Vorsitzender der Anstalt f\u00fcr russisch-armenische Beziehungen und einer der F\u00fchrer der Partei Taschnaksutyun ist, unterzeichnete die armenische Regierung ein heimliches Abkommen \u00fcber den Anschluss Armeniens an Russland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armenien versucht eine, ihm eigene Rolle im Gebiet zu spielen. Um den Inhalt dieser Rolle zu verstehen, braucht man nur Nachrichten in der russischen und armenischen Presse zu lesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Artikel von Artur Gevarkyan, geboren im Jahre 1963, Lehrkraft an dem armenischen Institut f\u00fcr Philosophie und Politologie, der in der Ausgabe 1993\/4 der Zeitschrift &#8220;Nas Sovremennik&#8221; unter dem Titel &#8220;Turan anstelle der Sowjetunion?&#8221; erschien, ist aus mehreren Hinsichten interessant. Gevorkyan, der die Belebung vom &#8220;Dritten Rom&#8221; feuriger als ein Russe verteidigt, meint folgendes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Armenien Unterst\u00fctzt Russland in der Kaukasus- Region und ist ein nat\u00fcrlicher und historischer Verb\u00fcndeter. Die Armenier sperren den Pant\u00fcrkisten den Weg, die zu der Dreier-Gruppe geh\u00f6ren, welche unter anderem aus Angelsachsern und Zionisten besteht. Der einzige Ausweg f\u00fcr christliche L\u00e4nder, wie Russland, Armenien, Georgien und Serbien ist die Belebung des &#8220;Dritten R\u00f6mischen Reiches&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige russische Funktion\u00e4re behaupten, dass die Kaukakus Region in einem Feuerkreis gehalten werden muss um die Region von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen zu sch\u00fctzen. So werden L\u00e4nder wie die T\u00fcrkei und der Iran sich nicht in dieses Gebiet wagen. Ein Artikel von Vadim Simburski, der im April 1994 in der Zeitung Segodnaya erschien, ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Simburski fasst seine Gedanken wie folgt zusammen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Die Kaukasus- Region ist die einzige Region, die eine direkte Gefahr f\u00fcr die Interessen von Russland bildet. Es steht im Interesse Russlands, dass es im Gebiet kleine Reicht\u00fcmer wie &#8220;Aserbaidschan&#8221; und &#8220;Georgien&#8221; gibt, die weiterhin als ein nationaler Staat bleiben wollen. Im Gebiet gibt es revolution\u00e4re M\u00e4chte, die die Interessen Russlands sch\u00fctzen werden. Aus diesem Grund muss die &#8220;stabile Instabilit\u00e4t&#8221; gewahrt werden. Diese seit Jahren gewahrte instabile Lage verhindert die Eingriffe der T\u00fcrkei und des Iran. Andauernde kleine Konflikte stehen im Interesse von Russland. Denn diese Lage wird zu einem Feuerkreis beitragen, der die T\u00fcrkei daran hindert, in das Gebiet zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ungeachtet dieser Lage im Westen des Kaspischen- Meeres, muss Russland es im Osten des Kaspischen- Meers, die Stabilit\u00e4t gew\u00e4hrleisten. Denn Kasachstan ist ein halb russisches Gebiet. Kasachstan muss zu einer Sicherheitszone verwandelt werden, die die s\u00fcdlichen Grenzen Russlands sch\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nOdenburg wird zur Verbreitung von Mittelasien offen sein. Aus diesem Grund muss Russland alles in seiner Macht stehende tun, um Kasachstan und die mittelasiatischen L\u00e4nder zu einer sicheren Zone im Inland zu verwandeln.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vazgen Manukyan, der zwischen 1992-1993 Verteidigungsminister von Armenien war und zur Zeit inoffizieller F\u00fchrer der Opposition ist, hat bei einem Interview im April 1994, in der Zeitung Nezavisimya bekundet, dass es an der Zeit sei, zwischen der Berg Karabagh und Aserbaidschan einen F\u00f6derationsstaat zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Angebot von Andronik Migranyan, politischer Berater des russischen Staatspr\u00e4sidenten Jelzin und Mitglied des Pr\u00e4sidentschaftsrates, ist von vielen Hinsichten aus sehr interessant. Migranyan hat in einem Interview f\u00fcr die Zeitung Nezavisimaya, im Januar 1994 vorgeschlagen, dass ein f\u00f6derativer Staat zwischen Aserbaidschan und Georgien gegr\u00fcndet wird. Er behauptete weiter, dass ein f\u00f6deratives Aserbaidschan und Georgien ohne Russland nicht leben k\u00f6nne. Er erkl\u00e4rte weiter, dass Armenien, an der S\u00fcdgrenze von Russland, zu einem Stabilit\u00e4tsfaktor umgewandelt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Levon Schirinyan stellte die gleiche Behauptung in der Zeitung Azatamart. Schirinyan und behauptete, dass Nachitschewan an Armenien zur\u00fcckgegeben werden solle. Diese Beispiele k\u00f6nnen vervielfacht werden. Sie weisen darauf hin, aus welchen Zentren diese Vorf\u00e4lle gelenkt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diejenigen, die versuchen eine Ann\u00e4herung zwischen der T\u00fcrkei und Armenien zu verhindern und dagegen offen propagandieren sind die Anh\u00e4nger der Daschnaksutyun- Partei und Zweigorganisationen, die Anh\u00e4nger von Moskau, Berater wie Ambatsumov (Ambartsumyan), Migranyan, Kurginyan, die zuvor Gorbatschow und danach Jelzin nahe standen sind, die Armenier, die an der russischen Regierung teilnehmen und insbesondere der armenische Diaspora.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Nachricht die von der Daschnaksutyun Partei am 7. Dezember 1993 unter der Bev\u00f6lkerung verbreitet wurde, um Panik auszubreiten, ist ein gutes Beispiel hierf\u00fcr. Die Nachrichtenzentrale der Daschnaksutyun Partei verbreitete die Auskunft, dass die t\u00fcrkische Armee einen Raketenangriff, insbesondere gegen das Atomkraftwerk Medzamor und auf weitere Ziele in Armenien starten werde. So hie\u00df es in der Nachricht, die T\u00fcrkei wolle ihre Angriffe damit gerechtfertigten, dass die PKK- Terroristen in Armenien aktiv sein. Dem Vorsitzenden der Nachrichtenzentrale Bagrat Andronik nach, w\u00fcrde die T\u00fcrkei die Angriffe aus Nachtschewan leiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antit\u00fcrkische Nachrichten machen einen wichtigen Teil der Meldungen in der armenischen und russischen Presse aus. In diesen Artikeln wird versucht, die Bev\u00f6lkerung mit dem so genannten &#8220;T\u00fcrkischen Faktor&#8221; einzusch\u00fcchtern. Ausdr\u00fccke wie &#8220;Der erweckende Riese&#8221;, &#8220;Der erwachende L\u00f6we&#8221;, &#8220;Todesengel der Sowjetunion&#8221;, &#8220;Der Osmanische Geist erwacht&#8221; und &#8220;Einer der Zwei S\u00e4ulen des k\u00fcnftigen Reiches&#8221; werden h\u00e4ufig benutzt. Der armenische Politikwissenschaftler Andronik erl\u00e4utert diese Artikel wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Armenien, Russland und Iran k\u00f6nnten eine Vereinigung der T\u00fcrkei mit Aserbaidschan und Mittelasien verhindern. Armenien und der Iran m\u00fcssen zu einem Faktor zur Hinderung dieser Einheit werden.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armenien spielt seit einigen Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der russischen Au\u00dfenpolitik. Armenien ist ein Fernposten von Russland gegen die t\u00fcrkische und islamische Welt. Aber die russischen Nationalisten n\u00e4hern sich seit einigen Jahren der T\u00fcrkei an und kritisieren die Eingriffe Armeniens auf aserbaidschanischen Territorien. Ein Teil der russischen Nationalisten betrachtet nun Armenien als eine Last auf der Schulter Russland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Moskauer- Zeitungsberichten, tr\u00e4gt Russland 57 Prozent des Haushaltsbetrages von Armenien. Es scheint nicht m\u00f6glich, dass Armenien einen solchen umfangreichen Krieg ohne Unterst\u00fctzung aus dem Ausland weiter f\u00fchren kann. Der Vorsitzende des aserbaidschanischen Parlaments, Resul Guliyev erkl\u00e4rte gegen\u00fcber eines russischen TV Senders, dass Armenien nicht in der Lage sei den Krieg noch f\u00fcnf Jahre weiterzuf\u00fchren, wenn es keine ausl\u00e4ndische Unterst\u00fctzung erhalten sollte. Nach Guliyev ist Armenien nicht in der Lage einen einzigen weiteren Panzer zu kaufen. Die Unterst\u00fctzer von Armenien sind die im Ausland lebenden Armenier, einige westliche Staaten und einige Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten (GUS).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Ausgabe 1992\/13 der Moskovski Novosti Zeitung wurde behauptet, dass nach dem R\u00fcckzug Russlands aus der Kaukasus- Region, das Gleichgewicht gest\u00f6rt und die Region unter Einfluss der T\u00fcrkei geraten wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bericht des Gorbatschow Fonds zum Thema Berg Karabagh weist daraufhin, dass ein solch gro\u00dfer Staat wie Russland aus vielen Gr\u00fcnden Armenien nicht mehr braucht. Armenien sei nur ein freiwilliger Verb\u00fcndeter Russlands. Die folgende Zeile aus dem Bericht ist sehr wichtig: &#8220;Die historische Vergangenheit der russisch-armenischen Beziehungen zwingt Russland, Armenien zu unterst\u00fctzen.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Armenier sind sich diesem Bewusst und versuchen die Situation m\u00f6glichst bestens auszunutzen. In einem Artikel in der Zeitung Azatamart betonte Levon Schirinyan folgendes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Kein Zweifel, Russland wird in der nahen Zukunft das m\u00e4chtigste Land im Kaukasus sein. L\u00e4nder, wie auch die Vereinigte Staaten von Amerika, haben bis heute versucht, Russlands Interessen im Gebiet herauszufordern. Die Tatsache, dass Russland Osteuropa verloren hat, zwingt es zu einer strategischen Ann\u00e4herung im S\u00fcden zu den Armeniern. Armeniens Aufgabe ist, Russlands politische Man\u00f6ver im Gebiet sehr gut zu beobachten und diese m\u00f6glichst gut auszunutzen. Eine Zusammenarbeit im Rahmen der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger- Staaten und gute gegenseitige Beziehungen m\u00fcssen erstellt werden. Sonst wird ein anderes Land oder ein anderer Partner, die Stelle des schwachen Armeniens einnehmen&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nSeit mehr als 70 Jahren, st\u00fctzte sich die T\u00fcrkei- Politik Armeniens auf die Behauptung, dass die T\u00fcrken 1,5 Millionen Armenier ermordet haben und die Propaganda um die Wiedergewinnung der Fl\u00e4chen im Nordosten der T\u00fcrkei, die mit dem Vertrag von 1921 der T\u00fcrkei \u00fcberlassen wurden. In allen Parteiprogrammen der armenischen Parteien steht es fest, dass diese Fl\u00e4chen wiedergewonnen werden m\u00fcssen, und dass die T\u00fcrkei zu einer Entschuldigung f\u00fcr die Ermordung der Armenier w\u00e4hrend des Osmanischen Reiches gezwungen werden muss. Wie bekannt hat &#8220;Die geheime Armee zur Befreiung Armeniens&#8221;, kurz ASALA genannt, zwischen den Jahren 1974-1985 45 t\u00fcrkische Diplomaten und deren Familienangeh\u00f6rige get\u00f6tet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Armenische Volksbewegungspartei von Ter-Petrosyan 1990 zur Macht kam, entstanden wichtige \u00c4nderungen in der T\u00fcrkei- Politik Armeniens. Im Rahmen der Vorst\u00f6\u00dfe zur Trennung von der Sowjetunion versuchte Armenien mit der T\u00fcrkei und dem Iran Handelsbeziehungen aufzunehmen. Die neue Perspektive kam auch in der im August 1990 ver\u00f6ffentlichten Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung zum Wort. In der Erkl\u00e4rung wurde der angebliche V\u00f6lkermord wieder erw\u00e4hnt, jedoch von einem Anspruch auf Boden wurde nicht gesprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zerfall der Sowjetunion gef\u00e4hrdete die Ann\u00e4herung in der sensiblen t\u00fcrkisch-armenischen Beziehungen. Dass, die T\u00fcrkei als erstes Land die Unabh\u00e4ngigkeit Aserbaidschans anerkannte, beeintr\u00e4chtigte ebenfalls diese Beziehungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im November 1992 besuchte eine Delegation der armenischen Regierung die T\u00fcrkei. Die T\u00fcrkei hatte vier Bedingungen f\u00fcr die Erweiterung der Beziehungen gestellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Armenien muss die vorhandene Grenze zwischen der T\u00fcrkei und Armenien anerkennen,<br \/>\n2. Armenien muss seine internationale Propaganda, \u00fcber den angeblichen V\u00f6lkermord von 1915 aufgeben,<br \/>\n3. Armenien darf sich nicht in die inneren Angelegenheiten der T\u00fcrkei einmischen (Dabei wurde insbesondere die Unterst\u00fctzung Armeniens f\u00fcr die PKK in Betracht genommen)<br \/>\n4. Armenien muss in Berg Karabagh mit den Bedingungen Aserbaidschans einen Waffenstillstand annehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Parteien hatten sich \u00fcber die ersten drei Artikel geeinigt und die Energieminister beider L\u00e4nder hatten sogar einen Protokoll f\u00fcr den Stromverkauf aus der T\u00fcrkei nach Armenien unterzeichnet. Doch konnte der damalige t\u00fcrkische Au\u00dfenminister weder die Regierung Aserbaidschans noch die Opposition in der T\u00fcrkei, von der Bedeutung des Inhalts dieses Protokolls \u00fcberzeugen. Aus diesem Grund konnte die T\u00fcrkei das Protokoll nicht umsetzen. Dies war ein gro\u00dfer Schlag f\u00fcr die armenische Regierung, die unter Energiemangel litt. Wie bekannt, importiert Armenien 96 Prozent seines Energiebedarfs. Armenien importierte 80 Prozent seines Erdgasbedarfes aus Aserbaidschan. Im Herbst 1991 stoppte Aserbaidschan jedoch die Erdgaslieferung nach Armenien. Aus diesem Grund musste Armenien aus T\u00fcrkmenistan Erdgas kaufen. Die Erdgasleitung f\u00fchrt in Georgien durch ein, fr\u00fcher Borcali, jetzt Marneuli genanntes Gebiet, wo Aserbaidschaner leben. 1995 wurde die Rohrleitung mindesten 10 mal sabotiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00d6ffnung des t\u00fcrkischen Flugraums f\u00fcr Fl\u00fcge nach Armenien wurde als ein Versuch zur Erstellung eines Gleichgewichtes, im Gegensatz zu ihren Hilfen f\u00fcr Aserbaidschan bewertet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend die Welt\u00f6ffentlichkeit mit dem russischen Angriff in Tschetschenien besch\u00e4ftigt war, \u00fcbte der Staatspr\u00e4sident Levon Ter-Petrosyan eine politische S\u00e4uberungsaktivit\u00e4t aus, nachdem er sich von dem Berg Karabagh- Ausschuss trennte und die F\u00fchrung der Armenischen- Nationalen- Volksbewegung \u00fcbernahm. Wie bekannt, befahl Gorbatschow die Verhaftung der 11 Mitglieder des Berg Karabagh Ausschusses, unter welchem sich auch Levon Ter-Petrosyan befand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 28 Dezember 1994 verbot Levon Ter-Petrosyan mit einem einzigen Befehl die Aktivit\u00e4ten der &#8220;Daschnaksutyun- Partei&#8221;, die als die Armenische- Revolution\u00e4re- F\u00f6deration bekannt war. Au\u00dferdem lie\u00df er viele Organisationen und Zeitungen der Daschnaksutyun- Partei schlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seiner politischen S\u00e4uberungsaktivit\u00e4t sagte Ter-Petrosyan im Fernsehen, dass die Daschnaksutyun Partei in Drogenschmuggel verwickelt gewesen war, dass diese Partei politisch motivierte Morde verwirklichte und 50 Mitglieder der terroristischen Organisation DRO aufgenommen hatte. Er teilte ferner mit, dass die DRO eine Gefahr f\u00fcr die Staatssicherheit sei, und dass die DRO- Spionage Aktivit\u00e4ten gegen geheime Information der Streitkr\u00e4fte f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Initiativen von Ter-Petrosyan waren keine \u00dcberraschung. Er f\u00fchrte seit langer Zeit einen Kampf gegen die Daschnaksutyun- Partei. Zum Beispiel verbannte er im Juni 1992 erneut den F\u00fchrer dieser Partei, den Hrair Marukyan nach Griechenland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Parlamentssprecher Babken Ararksiyan, bekundete bei seiner Bewertung der politischen S\u00e4uberungsaktivit\u00e4ten von Ter-Petrosyan, dass die Demonstrationen in der F\u00fchrung der Daschnaksutyun- Partei eine Gefahr f\u00fcr das Land seien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Verfassungsgericht verbot mit der Begr\u00fcndung, dass eine politische Partei keine Zweigstellen im Ausland \u00f6ffnen und auch keine ausl\u00e4ndischen Mitglieder in der F\u00fchrung haben kann, verbot die Aktivit\u00e4ten der Daschnaksutyun- Partei vorl\u00e4ufig. Obwohl die F\u00fchrer der Partei Armenier sind, haben die meisten von ihnen eine andere Staatsb\u00fcrgerschaft. Eine doppelte Staatsangeh\u00f6rigkeit ist bis heute in Armenien nicht erlaubt. Die Daschnaksutyun- Partei hat viele armenische Mitglieder, die in verschiedenen L\u00e4ndern leben und auch Zweigstellen in L\u00e4ndern, wo Armenier leben. Die Parteizentrale liegt in Athen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Daschnaksutyun ist nicht die einzige Partei, die nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Armenien zur\u00fcckgekehrt ist. &#8220;Ramgavar Azatakan&#8221; (Liberale Demokraten) kehrten auch zur\u00fcck. Diese Partei verfolgt eine mehr mittelm\u00e4\u00dfige Linie. Die Daschnaksutyun- Partei ist mehr nationalistisch eingestellt und stellt sich gegen viele Meinungen der Regierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Daschnaksutyun Partei, deren Aktivit\u00e4ten verboten wurden, hatte zuvor die Absicht, als ein Teil der linken Parteien bei den Wahlen teilzunehmen. Dieser Block kam aus Gruppen zusammen, unter denen sich auch die Berg- Karabagh- Armenier- Gruppe, die Union der Intellektuellen, die Union der Verfassungsrechtler und die Erbensbewegung befanden. Aber der zentrale Wahlausschuss hat dem linken Block die Teilnahme bei den Wahlen nicht erlaubt. Auch die Monarchie Partei und die Partei der Armenischen Frauen durften bei den Wahlen nicht teilnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ter-Petrosyan nahm an den Wahlen, zusammen mit 5 Partien, des &#8220;Republikanischen Blocks&#8221; teil. Die Teilnahme der Bev\u00f6lkerung an den Wahlen lag bei rund 55 Prozent. Der republikanische Block gewann 114 Sitze und damit auch die Mehrzahl im Parlament. Die Schamiran- Frauenbewegung erreichte den zweiten Platz. Die Armenische Kommunistische Partei hat den von ihr erwarteten Erfolg nicht erreicht. Der Stellvertretende Staatspr\u00e4sident Gagik Harutunyan, teilte bei seiner Erkl\u00e4rung \u00fcber die Erfolglosigkeit der radikalen nationalen Front mit, dass diese Parteien kein gutes Programm hatten und auch egoistisch gehandelt haben. Aber die Umfragen vor den Wahlen zeigten auf einen mindesten 20 prozentigen Anteil f\u00fcr die Kommunisten an der Regierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armenien befindet sich zur Zeit in einem der schlechtesten Perioden seiner Geschichte. Das Volk ist in Armut. Der Mindestlohn der Rentner liegt unter einem Dollar. Nach den Zahlen des Staatlichen Institutes f\u00fcr Statistik, betr\u00e4gt das durchschnittliche Einkommen ca. 2,5 Dollar. Auf der anderen Seite deuten die Zahlen des Zentralen Wahlausschusses f\u00fcr die Jahre 1991-1994 daraufhin, dass die Zahl der Bev\u00f6lkerung in den letzten 3 Jahren um 30 Prozent gesunken ist. Das hei\u00dft, seit 1993 haben ca 1 Millionen Armenier das Land verlassen. Die Armenier in Berg Karabagh fliehen. Die Zahl der nach Russland und in den Westen ausreisenden Armenier nimmt zu. Nach den Worten von Georg Pogosyan, Vorsitzender des Armenischen Institutes f\u00fcr Soziologische Forschungen sind 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung Armeniens potentielle Aussiedler. Diese Tatsache hat seine eigenen sozialen und politischen Gr\u00fcnde. Armenische Zeitungen haben die Resultate einer soziologischen Forschung unter den Aussiedlern zwischen 1993-1994 durchgef\u00fchrt und ver\u00f6ffentlicht. 45 Prozent der Teilnehmer beschwerten sich \u00fcber die Handlungsweise der Polizei und der selben \u00c4mter, 24 Prozent wiesen auf soziale-\u00f6konomische Gr\u00fcnde hin und 12 Prozent meinte, dass sie das Land verlassen haben, weil eine Gelegenheit f\u00fcr freien Handel nicht vorhanden war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das von Armenien in Berg Karabagh und teilweise auch in Aserbaidschan gef\u00fchrter Krieg und das Embargo der T\u00fcrkei und Aserbaidschans wegen des Krieges, hat eine negative Wirkung auf das Leben im Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armenien versucht seine Beziehungen mit seinen Nachbarn, insbesondere mit Georgien, sowie als auch mit Russland und dem Iran zu verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Armenien zeigt sich fast auf allen Gebieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl der Kalte- Krieg vorbei ist, wird der geopolitische Krieg noch fortgef\u00fchrt. Wegen der Schw\u00e4chung Russlands, der Arbeiten der westlichen \u00d6lkonzerne im kaspischen Becken und der Zunahme nationalistischer Bewegungen bildet sich im kaspischen Becken ein besonderes internationales System.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist kein Zufall, dass der russische Verteidigungsminister Grachov, anstatt der Front, Armenien und Georgien besuchte, w\u00e4hrend die russische Armee einen Angriff auf die strategischen Punkte in Tschetschenien, n\u00e4mlich Argun, Schali und Gudarmes ver\u00fcbte. Grachov besuchte, sowohl die russischen Truppen in den hiesigen L\u00e4ndern f\u00fchrte, auch milit\u00e4rische Zusammenarbeitsgespr\u00e4che mit den Regierungen dieser L\u00e4nder. Es ist an dieser Stelle in Erinnerung zu bringen, dass Russland w\u00e4hrend seines Angriffes auf Tschetschenien von seinen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in Armenien und Georgien Gebrauch machte. Der Vertrag zu den russischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in Armenien wurde im M\u00e4rz 1995 erneut unterschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl in Russland ein gewisser Hass, gegen die V\u00f6lker der Kaukasus- Region herrscht, sehen einige radikale nationalistische russische Organisationen Armenien als einen wichtigen Verb\u00fcndeten. Radikale nationalistische Russen betrachten Armenien als ein antit\u00fcrkisches und anti-islamisches Schutzschild. Armenien ist ein Mittel f\u00fcr Russland um die T\u00fcrkei aus dem Kaukasus und aus Aserbaidschan zur\u00fcckzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Armenien muss den ersten Schritt machen, um seine Probleme mit seinen Nachbarn zu l\u00f6sen, insbesondere, die mit der T\u00fcrkei und Aserbaidschan. Bewaffnete armenische Banden m\u00fcssen die besetzten Territorien Aserbaidschans verlassen und das Berg Karabagh- Problem muss im Rahmen der territorialen Integrit\u00e4t Aserbaidschans gel\u00f6st werden. Die heutige Situation ist weit entfernt von einem sogenannten &#8220;Recht auf Selbstdetermination&#8221;. Die Armenier bezeichnen Karabagh nicht nur als ihr eigenes Land, sondern bezeichnen es auch als &#8220;Drittes Armenien&#8221;. Der Artikel von Levon Schrinyan, der in der Zeitung Azatamar erschien, ist ein gutes Beispiel hierf\u00fcr. Schrinyan behauptet, dass in der Umgebung von Armenien 20 Millionen Kurden mir der Idee zur Gr\u00fcndung eines Nationalen Staates leben, und dass es in der Zukunft zu weiteren und schlimmeren Vorf\u00e4llen kommen wird. Es ist nicht m\u00f6glich mit solchen Gereden zu einem Ergebnis zu kommen. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass auf Hass beruhende Politik nichts bringt und auch in der Zukunft nichts bringen wird. Aus diesem Grund muss Armenien mit gesundem Menschenverstand handeln und Beitrag zu der Stabilit\u00e4t leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die T\u00fcrkei liegt im Fokus der Welt und ist ein Stabilit\u00e4tsfaktor im Gebiet. Die Pravda Zeitung, deutete darauf hin, dass die L\u00e4nder, die Interesse am Kaukasus und in Zentralasien haben, sowohl den Iran als auch die T\u00fcrkei ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Nach der Pravda ist die T\u00fcrkei mit ihren M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Investitionen, ihrer modernen Technologie, ihrem s\u00e4kularen System ein Vorbild f\u00fcr die Staaten des Kaukasus und Zentralasiens. Insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion seien viele westliche Staaten sich nun der neuen geopolitischen Lage und der wichtigen Rolle der T\u00fcrkei bewusst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Financial Times Zeitung bewerten die westlichen Staaten die T\u00fcrkei als ein Politischen- und Handelszentrum im Osten des Mittelmeers, als einen Stabilit\u00e4tsfaktor in Kaukasien und Zentralasien. Alle europ\u00e4ischen Staaten und die USA bewerteten die T\u00fcrkei als eine &#8220;Regionale Macht&#8221; und ein &#8220;S\u00e4kulares Demokratisches Model&#8221;. Der Financial Times nach ist die T\u00fcrkei ein Stabilit\u00e4tselement von der Balkan- Region bis zum Kaukasus, vom Nahen Osten bis Zentralasien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>QUELLE: <\/em><\/strong><em><br \/>\n1. Kirzioglu, M. Fahrettin: Kars Ili ve Cevresinde Ermeni Mezalimi (1918 &#8211; 1920) \/ Armenian Oppressions in the Kars Province and its Environs (1918 &#8211; 1920), K\u00d6KSAV Yayinlari \/ K\u00d6KSAV Publications, Ankara, 1999. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>2. Aslan, Yasin: Ermenistan Tarihi Yol Ayiriminda \/ Armenian History at the Cross Road., Ankara, 1997.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>3. Ermeni Alimleri ve Feryat Koparan Taslar \/ Armenian Scholars and the Stones That Create Screams (Rusca &#8211; Russian) 1902, p. 80 &#8211; 123.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>4. AFP, 6. 5. 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>5. Azerbeycan Sovyet Ansiklopedisi IV \/ Azerbaijan Soviet Encyclopaedia IV, page 81 &#8211; 82, Azerbeycan Gazetesi \/ Azerbaijan Newspaper, 11. 3. 1994.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>6. Moscow News, 11. 12. 1993, Nr. 46, ITAR &#8211; TASS, 31. 8. 1993.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>7. Nezavisimaya Gazeta, 8. 4. 1994, Nezavisimaya Gazeta, 18. 1. 1994.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>8. Moscow News, 15. 1. 1993.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>9. Nas Sovremennik (Muasirimiz) Magazine 1993 \/ 4 issue. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>10. Segodnaya (Bu G\u00fcn \/ Today) Newspaper, 9. 4. 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>11. Nezavisimaya Gazeta, 8. 4. 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>12. Nezavisimaya Gazeta, 18. 1. 1994.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>13. Azatamart Newspaper, November 2 &#8211; 8, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>14. Snark News Agency, December 7, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>15. Moskovskaya Pravda, 24. 9. 1992. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>16. Turan Ajansi \/ Turan Agency, December 4, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>17. Moskovskiya Novosti Newspaper, 1992 \/ 13. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>18. Azadlig, 12. 5. 1992. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>19. Azatamart, 2 &#8211; 8. 11. 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>20. Soviet Analyst, May 15, 1991 nu. : 10. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>21. Neue Z\u00fcricher Zeitung, February 9, 1993.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>22. Frankfurter Allgemeine Zeitung, February 15, 1993.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>23. Wall Street Journal, January 25, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>24. Segodniya, June 28, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>25. Segodniya, July 13, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>26. ITAR &#8211; TASS, November 27, 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>27. Snark News Agency, December 1, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>28. New Times, November 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>29. Country Report, 3 rd Quarter \/ 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>30. Segoniya, June 30, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>31. Salam (Iran Newspaper), October 7, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>32. Moscow News, December 8 &#8211; 14, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>33. Komersant &#8211; Daily, October 17, 1995. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>34. Nezavisimaya Gazeta, January 4, 1996. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>35. Azatamart Newspaper, September 7 &#8211; 13, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>36. Republik Ermenistan, August 3, 1993.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>37. Pravda, March 3, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>38. Financial Times, January 21, 1994. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>39. Vremya, May 5, 1993. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>40. Los Angeles Times, October 5, 1980. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>41. Armenian Weekly, May 7, 1994.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.ermenisorunu.gen.tr\/deutsch\/massenmorde\/gegenuber.html\">http:\/\/www.ermenisorunu.gen.tr\/deutsch\/massenmorde\/gegenuber.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Massaker der Armenier gegen\u00fcber den T\u00fcrken fanden nicht nur in Anatolien, sondern auch in Kaukasien und in Aserbaidschan statt. Zu diesen Vorf\u00e4llen, zitieren wir aus Dokumenten vor Prof. Dr. Fahrettin M. Kirzioglu: &#8220;Im August 1919, \u00fcberfielen die armenischen Einheiten insgesamt 45 D\u00f6rfer in der Umgebung von Nachitschewan und Ser\u00fcr und haben aus gepanzerten Eisenbahnwagen &hellip; <a href=\"https:\/\/1905.az\/de\/armenische-massenmorde-gegenuber-den-aserbeidschaner\/\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">ARMENISCHE MASSENMORDE GEGEN\u00dcBER DEN ASERBEIDSCHANER<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[650,528,524],"tags":[],"class_list":["post-5960","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-beginning-genocide-slide-6","category-analysis-genocides-of-azerbaijanis-8","category-genocides-of-azerbaijanis-8"],"fimg_url":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5960\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}