{"id":7098,"date":"2015-06-16T11:24:59","date_gmt":"2015-06-16T06:24:59","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=7098"},"modified":"2017-06-02T18:30:18","modified_gmt":"2017-06-02T14:30:18","slug":"agdam-brotmuseum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/agdam-brotmuseum\/","title":{"rendered":"Agdam Brotmuseum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Museen von Karabach<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den von armenischen Streitkr\u00e4ften eroberten aserbaidschanischen Gebieten und konfliktreichen Zonen befanden sich 31 Museen, gef\u00fchlt mit materiellem und geistigem Erbe unseres Landes. Zurzeit befinden sich Fonds aus 103 Tausend Exponaten in den Gebieten, die unter der Kontrolle der armenischen Streitkr\u00e4fte sind.<!--more--> Unser Ziel ist es unsere Jugend \u00fcber das materielle und geistige Erbe zu informieren und die internationalen Organisationen \u00fcber unsere Verluste richtig zu informieren. Diese Idee wurde durch finanzielle Unterst\u00fctzung des staatlichen Unterst\u00fctzungsrates des Verteidigungsfonds der Redefreiheit des Pr\u00e4sidenten der Republik Aserbaidschan f\u00fcr Nichtregierungsorganisationen realisiertes Projekt m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a style=\"color: #0f3647;\" href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5505\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111.jpg\" alt=\"corek muzeyi sari copy111\" width=\"3498\" height=\"2461\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111.jpg 3498w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111-300x211.jpg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111-1024x720.jpg 1024w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/corek-muzeyi-sari-copy111-624x439.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 3498px) 100vw, 3498px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>In der Rubrik \u201eErbe\u201c werden wir Sie \u00fcber die Museen von Karabach informieren.\u00a0 <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Agdam Brotmuseum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Agdam Brotmuseum gilt als zweite Brotmuseum in der Welt, seine Gr\u00fcndungsidee geh\u00f6rt 1982 Sadig Murtusayev, der in der Rayoner Komitee als erster Sekret\u00e4r t\u00e4tig war. \u00a0In jenem Jahr begannen in der M\u00fchle die Renovierungsarbeiten und im n\u00e4chsten Jahr wurde die Renovierung beendet, sodass das Museum am 25. November 1983 zum ersten Mal seine Besucher empfangen konnte. \u00a0Die Windm\u00fchle, wo sich das Brotmuseum befand, wurde in den letzten Zeiten des XIX Jahrhunderts von Mohammed Garayev (er hatte eine ber\u00fchmte Abstammung) aufgebaut. Als einheimisches Denkmal wurde sie staatlich gesch\u00fctzt. Zum Komplex geh\u00f6rte auch der Karawansaray. \u00a0W\u00e4hrend des Sowjetstaates wurde der Karawansaray im Gebiet des sogenannten \u201eM\u00fchlenhofes\u201c f\u00fcr Unterbringungen umgebaut und den einheimischen B\u00fcrgern zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a style=\"color: #0f3647;\" href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5510\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush.jpeg\" alt=\"gorush\" width=\"1754\" height=\"1233\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush.jpeg 1754w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush-300x210.jpeg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush-1024x719.jpeg 1024w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gorush-624x438.jpeg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1754px) 100vw, 1754px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die M\u00fchle wurde 1987 in Betrieb genommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit den Gestaltungsarbeiten im Museum besch\u00e4ftigte sich die Gruppe des Kulturministeriums unter der Leitung von Eduard Krupkin, dem Mitarbeiter der Abteilung der sch\u00f6pferischer Dekoration. Der Vorstand oblag der Leiterin des Museums Sariyya Ismayilova.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Museum bestand aus drei Abteilungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Eingang f\u00fchrte direkt in den Sommersaal. In der Mitte des zum Teil geschlossenen Saales, befand sich ein kleiner Brunnen. Von hier aus konnte man gleichzeitig ins \u201eSynbyl\u201c Cafe, in die K\u00fcche und in die zwei Esszimmer gelangen. Wenn man beim Betreten des Saales nach links geht, betritt man den Ausstellungssaal. Das Museum hatte auch zweiten Eingang. Dieser Weg f\u00fchrte ins Zimmer der Adminstration. \u00a0Da die Ausstellungshalle sehr hoch war, wurde diese in eine untere und obere Ebene unterteilt. Oben links von der Eingangst\u00fcr gab es ein administratives Zimmer mit 20 Quadratmetern, und ein Foyer. Von hier aus ging es auch zum Eingang des Dachbodens vom Museum. Auf dem Dachboden befanden sich weitere Exponate.\u00a0 Die Fl\u00e4che des ersten Ausstellungssaales war 80 Quadratmeter, des zweiten 30 Quadratmeter. Im ersten Saal befand sich eine mechanische M\u00fchle, in der man 8-10 Tonnen Getreide pro Tag bearbeiten konnte. Hier wurde auch die sogenannte \u201eTriyer\u201c \u2013 eine Anlage f\u00fcr die Bearbeitung des Getreides &#8211; ausgestellt. Der zweite Ausstellungssaal war auch reich an Exponaten. Hier wurden verschiedene Arbeitsinstrumente, Handm\u00fchle (sogenannte Kirkire), ein Instrument f\u00fcr die Zerkleinerung des Getreides (sogenannte Tschartschar) ausgestellt. Man konnte \u00fcber die Holztreppen links von der M\u00fchle in die zweite Etage gelangen. Hier wurden die Mehlprodukte aus Ganja, Nachitschewan, Karabach, Georgien, Armenien, Dagestan, Samargand ausgestellt. Au\u00dferdem wurden im unteren Saal alte Gegenst\u00e4nde, die in der K\u00fcche benutzt wurden, ausgestellt. Der andere Saal war dem Ackerbau gewidmet. Hier wurden verschiedene Sorten von Weizen, aus Korn hergestellte Exponate, die Brotkarten f\u00fcr Kinder in den Kriegsjahren, sowie die Karte von Aserbaidschan bestehend aus Weizenk\u00f6rnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a style=\"color: #0f3647;\" href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5516\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1.jpg\" alt=\"shekil-1\" width=\"1369\" height=\"909\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1.jpg 1369w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/shekil-1-624x414.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1369px) 100vw, 1369px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Stellenplan des Museums gab es auch eine Stelle f\u00fcr den M\u00fcller. Das Ziel war es die M\u00fchle in Betrieb zu nehmen, wenn Besucher kamen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u00e4lteste Exponat des Museums waren versteinerte Weizenk\u00f6rner aus dem VII Jahrtausend v. Chr., sie waren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Obwohl diese K\u00f6rner von Imam Mustafayev ins Museum aufgegeben worden sind, wurden die K\u00f6rner in der Region vom Dorf Afetli, im H\u00fcgel Tschalagan unter der Leitung des ber\u00fchmten Arch\u00e4ologen, \u00a0dem korrespondierendem Mitglied der Aserbaidschanischen Akademie der Wissenschaften, Ideal Narimanov gefunden. \u00a0Sp\u00e4ter wurden die versteinerten K\u00f6rner von der Leiterin der Kulturabteilung Tschimnas Aliyeva ins Historische Museum von Aserbaidschan aufgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Angriffe der armenischen Streitkr\u00e4fte wurde das Museum zwei Mal unter Feuer genommen. Das erste Gescho\u00df fiel in den dritten Ausstellungssaal, aber es explodierte nicht. Die zweite Granate traf am 12. August 1992 um 16:40 ins Ziel. Der Untersuchungsrichter Zahid Valiyev betont in den Notizen der Straftat Nr.-64525, dass am 12. August 1992 die Stadt Agdam von Seite der D\u00f6rfer Chanabad und Nachtschiwanik, des ehemaligen Rayons Asgeran, einem Kanonenfeuer unterzogen wurde und als Ergebnis traf eine Rakete das Brotmuseum. Gerade diese Rakete zerst\u00f6rte das Museum. Obwohl man den Brand zu l\u00f6schen versuchte, klappte es nicht. 1500 Exponate im Museum gingen zugrunde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Direktor des Museums war Allahverdi Asedov. \u00a0Im Laufe der Zeit waren auch Ofelya Seynalova (1984-1987),\u00a0Niyasi Guliyev (1987-1988); und nach 1988 \u00a0Hafiz Aliyev als Direktor t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>V\u00fc<\/strong><\/em><em><strong>g<\/strong><\/em><em><strong>ar Tofi<\/strong><\/em><em><strong>g<\/strong><\/em><em><strong>li<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor des Verteidigungsfonds der Redefreiheit<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Museen von Karabach In den von armenischen Streitkr\u00e4ften eroberten aserbaidschanischen Gebieten und konfliktreichen Zonen befanden sich 31 Museen, gef\u00fchlt mit materiellem und geistigem Erbe unseres Landes. 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