{"id":8139,"date":"2014-08-02T13:11:33","date_gmt":"2014-08-02T08:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=8139"},"modified":"2014-08-02T13:11:33","modified_gmt":"2014-08-02T08:11:33","slug":"die-rede-des-prasidenten-der-aserbaidschanischen-republik-heydar-aliyev-zum-aserbaidschanischen-volk-im-zusammenhang-mit-dem-31-marz-dem-tag-des-genozides-an-den-aserbaidschanern-baku-de-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/die-rede-des-prasidenten-der-aserbaidschanischen-republik-heydar-aliyev-zum-aserbaidschanischen-volk-im-zusammenhang-mit-dem-31-marz-dem-tag-des-genozides-an-den-aserbaidschanern-baku-de-2\/","title":{"rendered":"Die Rede des Pr\u00e4sidenten der Aserbaidschanischen Republik Heydar Aliyev zum aserbaidschanischen Volk im Zusammenhang mit dem 31. M\u00e4rz &#8211; dem Tag des Genozides an den Aserbaidschanern \u2013 Baku, den 27. M\u00e4rz 2002"},"content":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Mitb\u00fcrger!<\/p>\n<p>In der neuen Etappe unserer Geschichte wird der 31. M\u00e4rz, vom aserbaidschanischen Volk und von Aserbaidschanern der ganzen Welt, als Tag des Schmerzes und der Trauer vermerkt. Seit 1998 wird der 31. M\u00e4rz in der Aserbaidschanischen Republik auf staatlichem Niveau j\u00e4hrlich als der Tag des Genozides an den Aserbaidschanern vermerkt. Die Veranstaltungen werden zum Gedenken an die Opfer des Genozides durchgef\u00fchrt, und zu dieser Frage wird die Aufmerksamkeit der Welt\u00f6ffentlichkeit herangezogen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Ziel der Politik des Genozides, welches von den aggressiven armenischen Nationalisten gegen unser Volk im Laufe der fast zweihundert Jahre verfolgt wurde, bestand aus der Vertreibung der Aserbaidschaner aus ihren historischen L\u00e4ndern und der Gr\u00fcndung des Armenischen Staates auf diesem Gebiet mit Hilfe der ausl\u00e4ndischen Besch\u00fctzer. F\u00fcr die Realisierung dieser verabscheuungsw\u00fcrdigen Idee wurden milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen, eines ideologischen und planm\u00e4\u00dfigen Charakters, konsequent durchgef\u00fchrt, und zu ihrer Verwirklichung wurden besondere Anstrengungen unternommen. Die jahrhundertealte Geschichte unseres Volkes wurde in grober Form verzerrt, die Geschichte der Armenier wurde altert\u00fcmlich und reich vorgestellt. Die Aserbaidschaner wurden von ihren historischen Erden allm\u00e4hlich vertrieben, auf ihren Territorien wurden Armenier \u2013 Exilanten aus anderen L\u00e4ndern &#8211; angesiedelt, und aserbaidschanische Ortsnamen Armenien zugeschrieben. W\u00e4hrend der \u00fcber Jahrzehnte andauernden Politik des Genozides wurde eine totale ideologische Aggression, dem Terror gegen die t\u00fcrkische und aserbaidschanische Bev\u00f6lkerung, mit ihren hervorragenden Vertretern durchgef\u00fchrt. Im Laufe des zaristischen Russlands und der UdSSR wurde diese Politik unter den Bedingungen der Diskriminierung in Bezug auf die t\u00fcrkisch- m\u00fcslimischen V\u00f6lker weiter mit noch mehr anspruchsvollen und gef\u00e4hrlichen Methoden durchgef\u00fchrt, die Deportation und der Genozid an Aserbaidschaner nahm einen Massencharakter an.<\/p>\n<p>Wenn man sich an die Chronologie der gegen die Aserbaidschaner durchgef\u00fchrten Politik des Genozides erinnert, kann nicht verhindert werden, dass die Ma\u00dfst\u00e4be und Methoden der \u00dcbeltaten und Verbrechen gegen unser Volk, Erstaunen und Zorn herbeirufen. Die Massenansiedlung der Armenier auf unseren historischen L\u00e4ndern nach der Aufteilung Aserbaidschans infolge des Krieges zwischen dem ehemaligem Russischen Reich und Iran, die Massaker durchgef\u00fchrt von armenischen Daschnaken in 1905 und 1918 mit Hilfe des zaristischen Russlands und den Bolschewiki, die \u00dcbertragung unserer Territorien in Teilen durch Armenien im Jahr 1920, die Deportation unserer Landsleute aus Armenien als ein Entschluss der sowjetischen Regierung in 1948-1953, durchgef\u00fchrt nach einem speziellen Drehbuch, als Bestandteil eines einheitlichen Planes.<\/p>\n<p>Durch diese separatistischen Aktionen, initiiert und provoziert sowohl von der F\u00fchrung Armeniens als auch von Bergkarabach-Nationalisten der UdSSR Ende 1980, eskalierte all dies sp\u00e4ter in einen gro\u00dfen Krieg, f\u00fchrte zur Umwandlung von circa einer Million Aserbaidschaner zu Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen und zur Okkupation von 20 Prozent aserbaidschanischen Territoriums durch armenische Streitkr\u00e4fte. Das alles ist bei weitem kein vollst\u00e4ndiges Verzeichnis der Leiden, die dem aserbaidschanischen Volk durch die militanten armenischen Chauvinisten \u2013 lebend in ihrer Fantasie eines \u201egro\u00dfen Armenien\u201c \u2013 und ihren Besch\u00fctzern verursacht wurden.<\/p>\n<p>Die Intensit\u00e4t der Deportation und der Eroberungspolitik des Genozides an den Aserbaidschanern ist heute nicht schw\u00e4cher geworden, hingegen wurde die Kampagne der Propaganda und Verunglimpfung noch mehr intensiviert. Geschickt die M\u00f6glichkeiten ausl\u00e4ndischer armenischen Gemeinden und der armenischen Lobby in den gro\u00dfen Staaten verwendend, setzen die armenischen Chauvinisten-Nationalisten heute fort, das Bild &#8220;der leidenden, ungl\u00fccklichen armenischen Nation&#8221; zu schaffen, diktieren ihren Willen zum V\u00f6lkerrecht, versuchen die Wahrheit \u00fcber den wahren Genozid zu verf\u00e4lschen, benutzen daf\u00fcr alle unzul\u00e4ssigen Mittel damit die Welt\u00f6ffentlichkeit die Tatsache der Okkupation der aserbaidschanischen Territorien akzeptiert.<\/p>\n<p>Die Politik des Genozides und der Deportation hat im wirtschaftlichen, politischen, moralischen und materiellen Sinne zu den schweren Folgen f\u00fcr unser Volk gef\u00fchrt. Infolge dieser zweihundert Jahre andauernden Schandpolitik und der zielgerichteten T\u00e4tigkeit wurden die althergebrachten aserbaidschanischen Gebiete von den aggressiven Nachbarn ergriffen, Zehntausende unserer Landsleute grausam get\u00f6tet, Hunderttausende Menschen aus ihren H\u00e4usern vertrieben und die wertvollen materiell-kulturellen Denkm\u00e4ler grausam zerst\u00f6rt. Etwa zwei Millionen Aserbaidschaner haben in der einen oder anderen Form die schweren Folgen der Politik und der Praxis des Genozides erlebt.<\/p>\n<p>Obwohl die gegen die Aserbaidschaner durchgef\u00fchrte Politik des Genozides eine lange Geschichte hat, wurde die echte Wahrheit dar\u00fcber, wenn auch teilweise, nur in den letzten Jahren Dank der Entschlossenheit der F\u00fchrung Aserbaidschans ver\u00f6ffentlicht. Es wurden bestimmte Arbeiten durchgef\u00fchrt um die Politik des Genozides an den Aserbaidschanern aufzudecken, und die ganze Wahrheit der Welt\u00f6ffentlichkeit bekannt zu geben. Jedoch haben wir noch einiges zu tun auf diesem Gebiet. Auf den B\u00fcrgern Aserbaidschans, der \u00d6ffentlichkeit und auf den aserbaidschanischen Gemeinden im Ausland liegt eine\u00a0gro\u00dfe Verantwortung. Die heilige Pflicht unserer jetzigen Generation besteht darin, regelm\u00e4\u00dfig mit Argumenten basierend auf realen historischen Fakten, den Staaten der Welt und der \u00d6ffentlichkeit die Wahrheit \u00fcber das echte Genozid zu ver\u00f6ffentlichen, und die Menschheit \u00fcber die Inspiratoren und Organisatoren dieser Ereignisse aufzukl\u00e4ren. In dieser Angelegenheit muss sich das ganze aserbaidschanische Volk und die Aserbaidschaner der Welt vereinen und eine gemeinsame Position einnehmen.<\/p>\n<p>Diese furchtbaren Ereignisse sollten politisch-rechtlich als Verbrechen gegen die Menschheit eingestuft werden. Die Staaten der Welt sollen ihre Position in dieser grunds\u00e4tzliche Frage erneut kl\u00e4ren und sich von Stereotypen absagen, die infolge der armenischen Propaganda gebildet wurden. Einerseits ist es wichtig die Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern, andererseits ist es unsere B\u00fcrgerpflicht zum Ged\u00e4chtnis der Opfer des Genozides.<\/p>\n<p>Wir treten heute gegen die regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbertragung der historischen Ereignisse durch die armenischen Nationalisten in der h\u00e4sslich dargestellten Form, und ihre Verwendung f\u00fcr die Aussaat von Feindschaft in den Beziehungen zwischen Menschen und V\u00f6lkern. Die Propaganda des Krieges, die Ideologie der Menschenverachtung in der modernen Welt und die territorialen Anspr\u00fcche an andere Staaten sind f\u00fcr uns unzul\u00e4ssig. Das Gef\u00fchl des Hasses gegen ganze V\u00f6lker ist den Aserbaidschanern fremd.<\/p>\n<p>Mit der Nutzung, der durch die Unabh\u00e4ngigkeit gebrachten M\u00f6glichkeiten, wollen wir einen kontinuierlichen Fortschritt unseres Staates und die Sicherstellung eines gl\u00fccklichen Lebens f\u00fcr unsere B\u00fcrger erreichen.<\/p>\n<p>Noch einmal, mit ehrfurchtsvoll gesenktem Kopf vor dem heiligen Ged\u00e4chtnis an die Opfer des Genozides, spreche ich ihren Familien mein Beileid aus und w\u00fcnsche unserem Volk viel Gl\u00fcck, Wohlstand, Stabilit\u00e4t und Erfolge auf dem Weg des Fortschritts unserer Gesellschaft und der L\u00f6sung unserer nationalen Aufgaben.<\/p>\n<p><strong><em>Die Zeitung \u00abBakinskiy Rabotschiy\u00bb, am 27. M\u00e4rz 2002<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Mitb\u00fcrger! In der neuen Etappe unserer Geschichte wird der 31. 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