{"id":8754,"date":"2019-03-12T14:15:57","date_gmt":"2019-03-12T10:15:57","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=8754"},"modified":"2019-03-12T14:16:22","modified_gmt":"2019-03-12T10:16:22","slug":"musa-gasymliim-jahre-1918-wurde-ein-viertel-der-aserbaidschanischen-bevolkerung-in-baku-ermordet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/musa-gasymliim-jahre-1918-wurde-ein-viertel-der-aserbaidschanischen-bevolkerung-in-baku-ermordet\/","title":{"rendered":"Musa Gasymli: \u201eIm Jahre 1918 wurde ein Viertel der aserbaidschanischen Bev\u00f6lkerung in Baku ermordet.\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b><i><a style=\"color: #0f3647;\" href=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/musa-qasimli.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8052\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/musa-qasimli.jpg\" alt=\"musa qasimli\" width=\"376\" height=\"255\" \/><\/a><\/i><\/b><\/p>\n<p><strong><em>Der heutige Gast \u00a0von \u00a01905.az \u00a0ist Doktor der historischen Wissenschaften, Prof. <\/em><\/strong><strong><em>Musa Gasymli.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p><strong>\u2013 Herr <\/strong><strong>Gasymli, Sie erforschen die Periode des Ersten Weltkrieges. Zu Zeiten der\u00a0 Aserbaidschanischen Republik\u00a0 stammten die Referenten\u00a0 der Au\u00dferordentlichen Untersuchungskommission f\u00fcr Massaker 1918 haupts\u00e4chlich aus anderen Nationen. Hei\u00dft es nicht, dass diese Kommission unparteiisch wirkte?\u00a0 \u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Der V\u00f6lkermord gegen Aserbaidschaner erreichte seinen\u00a0 H\u00f6hepunkt im M\u00e4rz 1918 in Baku, wurde aber auch in weiteren Regionen durchgesetzt.\u00a0 Innerhalb einiger Tage wurde die friedliche Bev\u00f6lkerung grausam von den bolschewik-armenischen Kr\u00e4ften erschlagen, blo\u00df weil sie t\u00fcrkisch-moslemisch war. Laut unseren \u00a0Archivalien betr\u00e4gt \u00a0die Anzahl der massakrierten Bev\u00f6lkerung, 8, 10, 12 und in einigen Quellen sogar 15 Tausend Menschen, w\u00e4hrend\u00a0 ausl\u00e4ndische Urkunden \u00a0auf\u00a0 20-25 Tausend Opfer (nur in Baku) deuten.\u00a0 So weisen\u00a0 die britischen Archivalien jener Zeit darauf hin, dass ein Viertel der aserbaidschanischen Bev\u00f6lkerung von Baku w\u00e4hrend dieser Ereignisse ermordet wurde. Damals z\u00e4hlte die Bev\u00f6lkerung von Baku\u00a0 \u00a0280-300 Tausend Menschen, davon 80-100 Tausend Aserbaidschaner. Also betrug die Anzahl der Ermordeten ein Viertel davon, d.h. \u00a020-25 Tausend Menschen. Einige Monate \u00a0nach der Ausrufung der Republik wurde von der aserbaidschanischen Regierung im Juni die Au\u00dferordentliche Untersuchungskommission eingesetzt. Die einbezogenen \u00a0Mitglieder dieser Kommission waren haupts\u00e4chlich Nichtaserbaidschaner. Sie trafen sich mit den Opfern des Massakers, die noch am Leben geblieben waren, sprachen mit den Familienmitgliedern der Ermordeten, sammelten Augenzeugenberichte. Die allseitigen Untersuchungen zeigten, \u00a0dass das Hauptziel des \u00a0in Baku begangenen V\u00f6lkermordes, die Verhinderung der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung von Aserbaidschan, die\u00a0 ethnische S\u00e4uberung der Abscheronischen Halbinsel, und die Inbesitznahme des Erd\u00f6ls\u00a0 und des Weges \u00a0nach Eurasien war.<\/p>\n<p><strong>&#8211; \u00a0N. Narimanov, M. Asisbeyov, M. Wasirov \u00a0waren damals\u00a0 in \u00a0der Leitung der Bakuer Kommune\u00a0 vertreten. Hat man Unterlagen mit ihren Meinungen zu dem V\u00f6lkermord? <\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Die Begehung des V\u00f6lkermordes gestanden auch\u00a0 die damaligen aserbaidschanischen Bolschewiken.\u00a0\u00a0 Die ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeit von Aserbaidschan N. Narimanov betonte in seinen Artikeln einseitig, dass im gesamten Kaukasus nur eine Nation ermordet wurde \u2013 die Muslimen. Die bolschewik- armenischen und daschnak- Kr\u00e4fte ber\u00fccksichtigten keine\u00a0 Parteizugeh\u00f6rigkeit. Sie ermordeten \u00a0sogar die Sozialisten, die moslemisch oder\u00a0 t\u00fcrkisch waren. Aber die Anstifter des V\u00f6lkermordes konnten ihr Ziel nicht erreichen. Zwar verl\u00e4ngerten sie den Weg zur Unabh\u00e4ngigkeit von Aserbaidschan, verlangsamten diesen Prozess, die Bestrebungen nach der Freiheit konnten sie aber nicht ersticken. Nach einiger Zeit wurde die Unabh\u00e4ngigkeit von Aserbaidschan verk\u00fcndet.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Welche Rolle spielte die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung und die 23 Monate existierende Republik im weiteren Schicksal des Volkes?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Die Gr\u00fcndung der Republik war nicht nur in der Geschichte des aserbaidschanischen Volkes, sondern auch im gesamten Leben der moslemischen V\u00f6lker, die unter dem kolonialen Joch litten, \u00a0von gro\u00dfer Bedeutung. Das aserbaidschanische Volk brachte den anderen moslimischen V\u00f6lkern die Unabh\u00e4ngigkeitsidee und die Regierungsverfahren bei. Das aserbaidschanische Volk zeigte ihnen den Weg zur Entkolonialisierung. Nach der Ank\u00fcndigung der Unabh\u00e4ngigkeit meldeten sich viele Vertreter der moslimischen V\u00f6lker, die sich in Sibirien im Exil befanden, im aserbaidschanischen Konsulat in Irkutsk an, um die aserbaidschanische Staatsangeh\u00f6rigkeit zu erwerben.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Im Jahre 1918 wurde in vielen Regionen von Aserbaidschan ein Massenmord begangen. Der schrecklichste und grausamste davon ereignete sich am 31. M\u00e4rz in Baku. Gab es keine Kraft im Inland, die es verhindern h\u00e4tte k\u00f6nnen? \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Es wurde immer versucht uns aufzuzwingen, dass unser Staat keine Geschichte h\u00e4tte, unsere Geschichte r\u00e4uberisch w\u00e4re. Manchmal spricht man \u00a0\u00fcber die sogenannten Gotschus (R\u00e4uber), die \u00a0w\u00e4hrend des V\u00f6lkermordes in Baku wirkten. Zwar\u00a0 sei ihre T\u00e4tigkeit eine Seite der aserbaidschanischen Geschichte, es ist aber keine offizielle und staatliche Geschichte Aserbaidschans. Obwohl Aserbaidschan w\u00e4hrend des V\u00f6lkermordes \u00fcber keine \u00a0Unabh\u00e4ngigkeit verf\u00fcgte, hatte es eine minderz\u00e4hlige wilde Division, die den Ereignissen Widerstand leisten konnte. Es gab eine Reihe von Gr\u00fcnden, warum die Aserbaidschaner milit\u00e4risch \u00a0schwach waren. Nach der Eroberung des Nordens Aserbaidschans durch den Zarismus wurden die Muslime von der Leitung der zentralen Macht ferngehalten, sie wurden nicht zum Milit\u00e4rdienst herangezogen. \u00a0\u00a0Somit verlernten\u00a0\u00a0 die Aserbaidschaner das Milit\u00e4rsystem und\u00a0 zahlten Steuer, weil sie frei von dem Milit\u00e4rdienst waren. Trotzdem gab es viele aserbaidschanische Gener\u00e4le, die in der Zarenarmee dienten.<\/p>\n<p>\u2013 <strong>Es<\/strong> <strong>n\u00e4hert sich das 100. Gedenkjahr des ausgedachten \u00a0armenischen V\u00f6lkermordes vom 24. April. Nach letzten Angaben treffen \u00a0die Armenier \u00a0gro\u00dfe Ma\u00dfnahmen anl\u00e4sslich des Begehens dieses Jahrestages. \u00a0Und wir? Welche Vorkehrungen ergreifen wir, um der ganzen Welt den Genozid gegen\u00a0 Aserbaidschaner\u00a0 bekannt zu machen. Machen wir genug auf diesem Gebiet?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Hinsichtlich\u00a0 des\u00a0 ausgedachten armenischen Massakers \u00a0habe ich mich mit vielen Archivalien vertraut gemacht und eine Monographie zusammengestellt, die auf sicheren Quellen beruht. Diese Monographie wurde in Baku und in Moskau\u00a0 ver\u00f6ffentlicht und\u00a0 hatte ein positives Gutachten von den Experten in Ankara bekommen. \u00a0In der Geschichte gab es kein sogenanntes \u201eMassaker gegen Armenier\u201c. Die Massaker wurden w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges \u00a0von den bewaffneten armenischen Gruppierungen, und auf staatlichem Niveau, \u00a0nach der Gr\u00fcndung \u00a0Daschnaksarmeniens in den historisch t\u00fcrkischen Gebieten angerichtet. Die bewaffneten armenischen Gruppen wurden von dem zaristischen Russland finanziell und organisatorisch unterst\u00fctzt und gegr\u00fcndet. Die \u201earmenische Frage\u201c aktualisierte sich also auf Beharren Russlands wieder. \u00a0Die Beweise daf\u00fcr stammen aus\u00a0 sicheren Quellen. Das zaristische Russland stellte zusammen mit Frankreich und Gro\u00dfbritannien eine Botschaft an die Osmanen zusammen. \u00a0In den Unterlagen vom Au\u00dfenministerium des zaristischen Russlands steht: \u201eUnsere gemeinsame Botschaft an die Osmanen hebe die Stimmung der Armenier\u00a0 und leiste unserer k\u00fcnftigen gemeinsamen Politik gro\u00dfe Hilfe\u201c. Der Autor der sogenannten \u201earmenischen Frage\u201c war das zaristische Russland.<\/p>\n<p>Lange Zeit hat die Welt nur ausgedachte, falsche, armenische Informationen erhalten. Aber durch die richtig gef\u00fchrte Politik der letzten Jahre wird der Welt auch unsere Stellungnahme in diesen Fragen bekannt.\u00a0 \u00a0\u00a0Unsere Einstellung spiegelt die historische Realit\u00e4t wider. In den letzten Jahren sind auch unter der Leitung des Herrn Pr\u00e4sidenten Ilham Aliyev viele Ma\u00dfnahmen in Richtung der internationalen Anerkennung \u00a0Armeniens als Aggressorstaat und des V\u00f6lkermordes in Xodschaly getroffen worden. \u00a0Es wurden viele Artikel im Ausland ver\u00f6ffentlicht, Filme gedreht, die die Wirklichkeit \u00a0widerspiegeln. \u00a0\u00a0Wir haben also gegen die 200j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit der Armenier im Laufe von nur der letzten 10 Jahre eine ideologisch gemessene Antworthaltung demonstriert.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Neulich wurde Ihre\u00a0 sogenannte Monographie \u201eVon \u201earmenischer Frage zu armenischem Massaker &#8211; Auf der Suche nach der wirklichen Geschichte (1724-1920)\u201d ver\u00f6ffentlicht. Wie w\u00fcrden Sie die \u201earmenische Frage\u201c kurz charakterisieren? <\/strong><\/p>\n<p>Als Historiker, der\u00a0 an den \u00a0Archivalien von\u00a0 acht L\u00e4ndern gearbeitet hat,\u00a0 kann ich also sagen, dass die sogenannte \u201earmenische Frage\u201c \u00a0in bestimmten historischen Zeiten von einigen gro\u00dfen Staaten zielgem\u00e4\u00df aufgerollt wurde.\u00a0 Im Wiener Kongress 1815 wurde die sogenannte \u201eOrientfrage\u201c besprochen, die im Grunde genommen die Vernichtung der Osmanen zum Ziel hatte.\u00a0 Die \u201earmenische Frage\u201c tauchte erst sp\u00e4ter, nach dem t\u00fcrkisch- russischen Krieg 1877-1878 auf.\u00a0 Das ist eine k\u00fcnstlich entstandene Frage, die \u00a0sich die Teilung des Osmanischen Reiches und die Eroberung seiner Eigent\u00fcmer zum Ziel setzte. Zu diesem Zweck wurde auch die sogenannte Illusion von \u201eGro\u00dfarmenien\u201c\u00a0 geschaffen. \u00a0Um dieses Ziel zu erreichen, \u00a0wurden\u00a0 terroristisch-politische Organisationen gegr\u00fcndet. Erste Schritte wurden in Ostanatolien und sp\u00e4ter im S\u00fcdkaukasus unternommen. \u00a0Das Hauptziel des Massenmordes 1905-1906 im S\u00fcdkaukasus, der von den bewaffneten armenischen Gruppierungen begangen wurde, war die Vertreibung der einheimischen \u00a0Bev\u00f6lkerung aus ihren Gebieten, die Unterbringung (Umsiedlung) der ausl\u00e4ndischen Armenier in diesen Gebieten, und \u00a0die Vorbereitung der Bedingungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung \u201eGro\u00dfarmeniens\u201c. \u00a0\u00a0Diese Ereignisse werden oft als Unruhezeiten kennzeichnet, jedoch in den geheimsten zaristischen Quellen \u00a0steht deutlich, dass dies \u00a0konkrete Schritte der Armenier zur Schaffung \u201eGro\u00dfarmeniens\u201c waren.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Herr Gasymli, es wurde ein starker Eindruck gewonnen, dass die Reisen der Mitglieder der Minsker OSZE-Gruppe f\u00fcr die Bergkarabach-Frage einen \u201etouristischen\u201c Charakter h\u00e4tten. Wir lesen ein- oder zweimal pro Woche die Berichte \u00fcber die Reisen der Ko-Vorsitzenden in die Region. Wir sehen dass sie \u00dcberwachungen an der Frontlinie durchf\u00fchren. Wie sch\u00e4tzen Sie die derzeitige T\u00e4tigkeit dieser Organisation ein? \u00a0Haben die Reisen der Ko-Vorsitzenden in die Region wirklich \u00a0einen \u201etouristischen\u201c Charakter?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Die seit 1992 t\u00e4tige Minsker Gruppe der OSZE wurde konkret damit beautragt, und sie wirkt im Rahmen dieses Mandats. In den vergangenen Zeiten hat die Minsker Gruppe der OSZE \u00a0\u00fcber die L\u00f6sung des Bergkarabach Konflikts, der infolge des milit\u00e4rischen Angriffs Armeniens entstand, einige Vorschl\u00e4ge gemacht: \u00a0abschnittweise, etappenweise und eine gemeinsame staatliche L\u00f6sung. Einer von diesen Vorschl\u00e4gen \u2013 die gemeinsame staatliche L\u00f6sung &#8211; widerspricht sowohl den internationalen v\u00f6lkerrechtlichen Normen, als auch denen der aserbaidschanischen Verfassung, deswegen wurde diese Variante von unserem Staat abgelehnt. Und Armenien gewinnt inzwischen nur Zeit. Die T\u00e4tigkeit der Minsker Gruppe ist noch ergebnislos, und ihre Reisen in die Region haben somit nur einen \u201etouristischen\u201c Charakter.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Und welche L\u00f6sung sehen sie f\u00fcr die Regelung des Konfliktes? <\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Ich denke, dass die Mitgliedstaaten der Minsker Gruppe in erster Linie auf Armenien \u00a0Druck aus\u00fcben sollten. Man sollte den Aggressor z\u00fcgeln. Wenn das invasorische Land die UNO-Resolutionen missachtet, dann sollte man dieses Land unter strenge Sanktionen stellen. Wer in diesem Fall Aggressor und Eroberer ist, ist vollkommen klar. Der Eroberer sollte als Eroberer und nicht anders genannt werden.\u00a0 Die Minsker Gruppe sollte ihre T\u00e4tigkeit erweitern. Au\u00dferdem muss auch Aserbaidschan stark sein. Je st\u00e4rker wir sind, desto st\u00e4rker wird unsere Diplomatie.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Herr Gasymli, zweifellos folgen Sie den Ereignissen auf der Krim. Was denken Sie, kann die Kontra-Einstellung Aserbaidschans bei der Abstimmung \u00fcber den Anschluss von der Krim an Russland ein neues Hindernis zur L\u00f6sung des Bergkarabach-Konfliktes sein? Ich meine, kann die schon bestehende \u201eAngst vor Russland\u201c noch st\u00e4rker werden?<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Es gibt \u00fcberhaupt keinen Grund, die Ereignisse auf der Krim mit der Frage von Bergkarabach zu vergleichen. \u00a0Karabach wurde von Armenien und die Krim von Russland erobert. In dieser Hinsicht ist die Einstellung von Aserbaidschan richtig. Unser Land hat sich bei der Abstimmung auf die Prinzipien der modernen internationalen Rechtsnormen gest\u00fctzt. \u00a0Meiner Meinung nach, soll man bei dieser Sache keine \u201eAngst vor Russland\u201c haben.\u00a0 Russland st\u00fctzt sich bei der Krimfrage auf das Prinzip der nationalen Vorherbestimmung. Aber nach einigen Jahren k\u00f6nnte Russland selbst unter diesem Prinzip leiden.\u00a0 Wie w\u00fcrde die Leitung von Russland darauf reagieren,\u00a0 falls\u00a0 viele Subjekte \u00a0Russlands ihr nationales Selbstbestimmungsrecht nutzen w\u00fcrden? Und was das Verh\u00e4ngen der Sanktionen anbelangt, hier gelten auch zweierlei Standards. Warum unterst\u00fctzen manche L\u00e4nder das Verh\u00e4ngen der Sanktionen gegen Russland, w\u00e4hrend man gegen Armenien keine einf\u00fchrt? Ich glaube, Russland wird wegen seiner falschen Politik in der n\u00e4heren Zukunft gro\u00dfen Schaden erleiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aynur Huseynova<br \/>\n1905.az<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der heutige Gast \u00a0von \u00a01905.az \u00a0ist Doktor der historischen Wissenschaften, Prof. Musa Gasymli.<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":12352,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[532],"tags":[],"class_list":["post-8754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interview-6"],"fimg_url":"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/musa-qasimli-e1414148670766.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8754\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/1905.az\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}