{"id":89692,"date":"2019-02-26T10:19:07","date_gmt":"2019-02-26T06:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/1905.az\/?p=89692"},"modified":"2019-02-26T10:19:07","modified_gmt":"2019-02-26T06:19:07","slug":"gemeinsame-erklaerung-von-aussenministerium-und-der-generalstaatsanwaltschaft-zum-27-jahrestag-des-voelkermordes-von-chodschali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/1905.az\/de\/gemeinsame-erklaerung-von-aussenministerium-und-der-generalstaatsanwaltschaft-zum-27-jahrestag-des-voelkermordes-von-chodschali\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Erkl\u00e4rung von Au\u00dfenministerium und der Generalstaatsanwaltschaft zum 27. Jahrestag des V\u00f6lkermordes von Chodschali"},"content":{"rendered":"<p>Das Au\u00dfenministerium und die Generalstaatsanwaltschaft haben eine Erkl\u00e4rung zum 27. Jahrestag des V\u00f6lkermords von Chodschali abgegeben, wie der Pressedienst des Ministeriums gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur<span>\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/azertag.az\/de\" target=\"_blank\" class=\"azertac-link\" rel=\"noopener\">AZERTAC<\/a><span>\u00a0<\/span>erkl\u00e4rte.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/xindin.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"365\" class=\"alignnone size-full wp-image-89683\" srcset=\"https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/xindin.jpg 1000w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/xindin-300x110.jpg 300w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/xindin-400x146.jpg 400w, https:\/\/1905.az\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/xindin-768x280.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung hei\u00dft es: \u201cAm 26. Februar j\u00e4hrt sich der V\u00f6lkermord von Chodschali zum siebenundzwanzigsten Male. Noch vier Monate vor der Trag\u00f6die, also vom Ende Oktober 1991 war Chodschali durch die Milit\u00e4reins\u00e4tze Armeniens faktisch belagert. Vor dem Konflikt lebten 7000 Menschen in der Stadt Chodschali in der Region Berg-Karabach. In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 begann es mit armenischen Angriffen rund um die Stadt aus vier Richtungen mit Er\u00f6ffnung schwerer Artillerie-und Raketenbesch\u00fcsse. Als Folge wurde Chodschali mit direkter Teilnahme von Einheiten und Milit\u00e4rs des zu jener Zeit in Khankendi der Region Berg-Karabach der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorsch\u00fctzenregiments besetzt.<\/p>\n<p>Beim Sturm auf Chodschali wurden Kinder, Frauen, \u00c4ltere, Kranke mit unglaublicher Brutalit\u00e4t und Erbarmungslosigkeit get\u00f6tet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter get\u00f6tet, darunter: 106\u2013Frauen, 63 -Kinder, 70 \u2013\u00c4ltere, 100 weitere Einwohner verletzt. 8 Familien wurden v\u00f6llig liquidiert. Durch diese Trag\u00f6die waren 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 5379 Einwohner der Stadt wurden deportiert und 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen. Von 150 dieser Gefangenen (darunter: 68 Frauen und 26 Kinder) fehlt bis heute jede Spur.<\/p>\n<p>Bei solchen Handlungen, die im Zuge des bewaffneten Konfliktes sowie in Chodschali begangen sind, handelt es sich in \u00dcbereinstimmung mit internationalem Strafrecht um ein internationales Verbrechen.<\/p>\n<p>Als Folge der Okkupation der Stadt Chodschali durch die armenischen Streitkr\u00e4fte wurden der aserbaidschanischen Regierung und den B\u00fcrgern Schaden in H\u00f6he von mehr als 170 Millionen US-Dollar zugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Wie es in der Erkl\u00e4rung weiter hei\u00dft, sind bisher rund 7.000 Untersuchungen \u00fcber den V\u00f6lkermord von Chodschali durchgef\u00fchrt, darunter 1.771 Zeugen und 2.699 Betroffene, insgesamt 4470 Personen wurden verh\u00f6rt, mehr als 800 verschiedene Arten von Expertisen angefertigt und andere Ermittlungen wurden durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Beschluss vom 22. April 2010 des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte wird das in Chodschali begangene Verbrechen als Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet.<\/p>\n<p>Nationale Legislativen von mehr als 16 L\u00e4ndern sowie die Organisation f\u00fcr Islamische Zusammenarbeit haben zahlreiche Beschl\u00fcsse \u00fcber die scharfe Verurteilung des Massakers an Zivilisten in Chodschali und die Anerkennung der Chodschali-Trag\u00f6die als ein Genozidakt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gefasst.<\/p>\n<p>In den vier Resolutionen Nr. 822, 853, 874 und 884 des UN-Sicherheitsrates vom 1993 sowie in einer Reihe von Beschl\u00fcssen und Resolutionen zahlreicher internationaler Organisationen wird die Annexionspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan scharf verurteilt, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Der V\u00f6lkermord von Chodschali sollte seine rechtspolitische Bewertung erhalten. Diejenigen, die sich an diesem schweren Verbrechen direkt beteiligt haben, sollten vor Gericht gestellt werden. Die Republik Aserbaidschan ist davon v\u00f6llig \u00fcberzeugt, dass geeignete Ma\u00dfnahmen, die auf nationaler und internationaler Ebene getroffen werden, zur Bestrafung von T\u00e4tern f\u00fchren werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Au\u00dfenministerium und die Generalstaatsanwaltschaft haben eine Erkl\u00e4rung zum 27. 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